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Vater-Kind-Tag im Forschungszentrum

Spiele und Physik zum Welt-Frauen-Tag

[13. März 2001]

Mit einem "Vater-Kind-Tag" hat das Forschungszentrum Jülich am vergangenen Samstag einen Beitrag zum Welt-Frauen-Tag geleistet. Kinder von Mitarbeitern waren eingeladen, zusammen mit ihren Vätern zu spielen und physikalische Experimente zu erleben. Rund 100 Mädchen und Jungen im Alter von 2 bis 14 Jahren besuchten mit ihren Papis am späten Vormittag das Waldcasino im Forschungszentrum.

Kindgerecht erklärten freiwillige Betreuer an mehreren Stationen Experimente zu Elektrizität und Magnetismus. Großer Beliebtheit erfreute sich der Versuch rund um Strom. Die Kinder bauten mit Lampen, Kabeln, Schaltern und Messgeräten Stromkreise und lernten auch Sicherheitsregeln. An anderen Tischen erforschten sie mit Luftballons die Elektrostatik oder spielten mit Stabmagneten. Ein besonders spektakuläres Experiment führte der Physiker Ulrich Poppe vor: Er tauchte vor den Augen der kleinen Zuschauer eine Blume in flüssigen Stickstoff und zerschlug sie anschließend auf dem Tisch. Zusammen mit ihren Vätern probierten die erstaunten Kinder den Versuch später selbst mit Margariten, Luftballons und Marshmallows.

Für die ganz kleinen Gäste gab es eine Krabbelecke mit Spielzeug, Bilderbüchern und Malsachen. Umlagert von ihren Sprösslingen lasen mehrere Väter Geschichten vor. Auch der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Hartmut F. Grübel mischte sich unter die Kleinen. "Mit den Experimenten möchten wir bei den Kindern Interesse an Naturwissenschaft und Technik wecken", sagt Dr. Sybille Krummacher vom Büro für Chancengleichheit. Ihr liegt besonders am Herzen, dass Mädchen die Scheu vor vermeintlich typischen Männerberufen verlieren.

"Wir wollten mit dieser Aktion Väter für den Spagat zwischen Familie und Beruf gewinnen", sagt Irene Schmahl vom Kinderbüro. Nebenbei wollten das Büro für Chancengleichheit und das Kinderbüro den Müttern einen Tag für sich ermöglichen. "Mit der Resonanz sind wir sehr zufrieden", meint die dritte Organisatorin Bettina Burauel.

Das Kinderbüro des Forschungszentrums Jülich gibt es seit Juni 2000. Das Team hilft Mitarbeitern bei der Suche nach Kinderbetreuung und berät Eltern kostenlos bei der Wahl eines Babysitters, einer Tagesmutter oder einer Tagesstätte.

2001-17-vater_kind_tag-klein_jpgQuelle: Forschungszentrum Jülich


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