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Juliacum-Schülerpreis 2001

[6. November 2001]

Eine Projektgruppe des Gymnasiums Haus Overbach, Jülich, erhält den diesjährigen Juliacum-Schülerpreis des Vereins der Freunde und Förderer des Forschungszentrums Jülich. Dr. Hans-Dieter Harig, Vorstandsvorsitzender der E.ON Energie AG und Vorsitzender des Fördervereins, verlieh den Preis auf der Jahrestagung 2001 des Forschungszentrums Jülich am 6. November in Köln. Das Projektteam geleitet von der Lehrerin Dr. Roswitha Steffen reichte eine Arbeit zum Thema "Europäische Spallationsquelle" (ESS) ein. Zusätzlich zu den 5000 Mark Preisgeld erhielten die Schüler einen Sonderpreis der E.ON Energie AG: ein Besuch des Unternehmens in München.

Alle zwei Jahre vergibt der Verein der Freunde und Förderer des Forschungszentrums Jülich den Juliacum-Schülerpreis an Projektgruppen und Leistungskurse, die Arbeiten und Initiativen des Forschungszentrums Jülich einer breiten Öffentlichkeit vorstellen und ihre Relevanz verdeutlichen. Bewerben können sich die weiterführenden Schulen des Kreises Düren.

Die diesjährige Siegerarbeit des Gymnasiums Haus Overbach beschäftigt sich mit dem Thema "Europäische Spallationsquelle" (ESS). Die ESS ist die geplante europäische Neutronenquelle, um deren Standort sich das Forschungszentrum Jülich bewirbt. In ihrer Projektarbeit geben die Schüler einen einführenden Überblick zu den wichtigsten Fragen der Neutronenforschung. Anschließend stellen sie die Funktionsweise verschiedener Neutronenquellen vor und diskutieren schließlich mögliche Anwendungen der neuen Spallationsquelle.

Die Jury-Mitglieder erkannten der Projektgruppe des Jülicher Gymnasiums den mit 5000 Mark dotierten Preis zu, da es den Autoren gelungen sei, ein schwieriges Gebiet der Physik allgemeinverständlich und spannend darzustellen und insbesondere die Bedeutung des Gebietes für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft aufzuzeigen. Weiterhin hob die Jury das hohe persönliche Engagement der Schüler hervor.

"Wir brauchen dringend naturwissenschaftlichen Nachwuchs. Deshalb begrüßen wir Wettbewerbe wie den Juliacum-Schülerpreis", sagte Dr. Hans-Dieter Harig, Vorstandsvorsitzender der E.ON Energie AG und Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Forschungszentrums Jülich bei der Preisverleihung am 6. November in Köln. "Um das zu unterstreichen, stiftet E.ON Energie einen Sonderpreis und lädt die Projektgruppe zu einem Besuch in München ein."

Die Arbeit der Jülicher Schüler soll auf den offiziellen Internetseiten des Forschungszentrums präsentiert werden.


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