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Dr. Gerd Eisenbeiß neues Vorstandsmitglied im Forschungszentrum Jülich

[9. Mai 2001]

Neues Mitglied im Vorstand des Forschungszentrums Jülich wird am 16. Mai 2001 Dr. Gerd Eisenbeiß. Als Nachfolger von Prof. Dr.-Ing. Rolf Theenhaus wird er im Vorstand zuständig für Energie- und Materialforschung sein.

Dr. Gerd Eisenbeiß - Jahrgang 1942 - studierte Physik an der Universität Karlsruhe von 1961 bis 1966. Sein Studium beendete er mit einer Diplomarbeit auf dem Gebiet der Hochenergiephysik. Von 1967 bis 1973 war Dr. Eisenbeiß Wissenschaftlicher Mitarbeiter am damaligen Kernforschungszentrum Karlsruhe. 1971 promovierte er an der Fakultät für Verfahrenstechnik der Universität Karlsruhe zum Dr.-Ing. mit einer Arbeit über Uranisotopentrennung.

Von 1973 bis 1975 war Dr. Eisenbeiß Referent für Forschung und Technologie im Bundeskanzleramt. Danach wechselte er zum Bundesforschungsministerium, wo er zwei Jahre lang als Referent für Grundsatzfragen der Energieforschung arbeitete. In dieser Funktion war er u.a. Herausgeber und Mitautor der "Dokumentation zur friedlichen Nutzung der Kernenergie" der Bundesregierung sowie fachlicher Leiter des "Bürgerdialogs Kernenergie". Es folgten Stationen als Persönlicher Referent des Parlamentarischen Staatssekretärs und als Leiter des Referats für Kabinetts- und Parlamentsangelegenheiten sowie als Referatsleiter für Informationstechnik. Als Referatsleiter für rationelle Energieverwendung und erneuerbare Energien war er von 1982 bis 1989 u.a. verantwortlich für Konzept und Start des deutschen Breitentestprogramms für 250 MW Windenergie. Als Referatsleiter für europäische Forschungspolitik undMitglied des Euratom-Verwaltungsausschusses für das Fusionsprogramm beendete er 1990 seine ministerielle Laufbahn.

Seitdem ist Dr. Eisenbeiß beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt Programmdirektor für Energie-, Laser- und Verkehrsforschung. In den 90er Jahren war er drei Mal Sprecher des Forschungsverbundes Sonnenenergie. 1996 wurde ihm der Solarpreis der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie verliehen.

Dr. Eisenbeiß schrieb Veröffentlichungen in seinen wissenschaftlichen Arbeitsgebieten der Hochenergiephysik und zur Kerntechnik sowie in jüngerer Zeit zu Perspektiven der Energieversorgung, zu erneuerbaren Energien, Wasserstofftechnologien und insbesondere zu thermischen Solarkraftwerken. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Eisenbeiss_jpgDr. Gerd Eisenbeiß


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