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Vorstand empfing Humboldt-Stipendiaten

Höchster Anteil in der deutschen Forschung

[4. März 2002]

Zehn Stipendiaten der Alexander-von-Humboldt-Stiftung arbeiten zurzeit im Forschungszentrum Jülich. Der Vorstand des Forschungszentrums empfing die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sieben Ländern jetzt zu einem Abendessen.

Prof. Dr. Richard Wagner begrüßte die ausländischen Gäste mit ihren Partnerinnen und Partnern im Faculty Club des Seecasinos herzlich. Er erinnerte an den Namensgeber der Stiftung, Alexander von Humboldt (1769-1859). Von Humboldt sei Naturforscher und Forschungsreisender, Universalgenie und Kosmopolit, Gelehrter und Mäzen gewesen. Seine große Südamerikareise von 1799 bis 1804 sei als die zweite, die wissenschaftliche Entdeckung Südamerikas gefeiert worden. Naturwissenschaftliche Disziplinen wie die physische Geographie, die Klimatologie, die Ökologie oder die Ozeanographie sähen in von Humboldt ihren Begründer. Selbstlos habe er auch andere junge Wissenschaftler und Künstler, so z.B. Justus von Liebig und Felix Mendelssohn-Bartholdy, gefördert.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung als gemeinnützige Stiftung zur Förderung der internationalen Forschungskooperation, so Wagner weiter, ermögliche jährlich bis zu 500 hoch qualifizierten ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern langfristige Forschungsaufenthalte in Deutschland. Das Forschungszentrum Jülich stehe auf der Wunschliste der Stipendiaten an erster Stelle; Jülich habe den größten Anteil an Gastwissenschaftlern aus diesem Programm. Prof. Wagner bat seine Gäste, nach ihrer späteren Rückkehr in ihre Heimat ihre Kolleginnen und Kollegen zu einem Antrag an die Humboldt-Stiftung zu ermuntern. Derzeit könne jeder dritte Antragsteller mit einem Stipendium rechnen.

Zwischen den ausländischen Gästen, ihren Partnern und Betreuern entwickelten sich beim Abendessen lebhafte Gespräche.

Als Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler bringen die zehn Stipendiaten neue Perspektiven, Forschungsansätze und -methoden, Arbeitstechniken und Technologien nach Deutschland. Und von allem nehmen sie Neues in ihre Heimatländer Bangladesh, China, Japan, Kroatien, die Russische Föderation, die Ukraine und Ungarn mit.

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Die Stipendiaten der Alexander-von-Humboldt-Stiftung mit ihren Partnern und Betreuern. Rechts Gastgeber Prof. Dr. Richard Wagner.

Foto: Forschungszentrum Jülich


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