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Neuer Jahresbericht des Forschungszentrums Jülich

56 Seiten Informationen zu Materie, Energie, Information, Leben und Umwelt

[28. Juli 2003]

Der Jahresbericht des Forschungszentrums Jülich zum Geschäftsjahr 2002 ist soeben erschienen. Auf 56 Seiten bietet das Forschungszentrum allgemeinverständliche, interessante Informationen über die Struktur der Materie und Materialforschung, Energietechnik, Informationstechnik, Lebenswissenschaften und Umweltforschung. Mit einem Jahresetat von 360 Mio. Euro (2002) und 4.200 Mitarbeitern ist die Jülicher Institution das größte interdisziplinäre Forschungszentrum in Deutschland und eine der größten Forschungseinrichtungen in Europa.

"Ein wissenschaftlich außerordentlich erfolgreiches Jahr 2002 liegt hinter uns: Noch nie zuvor in der fast fünfzigjährigen Geschichte des Forschungszentrums sind Jülicher Wissenschaftler mit so vielen hochrangigen Preisen ausgezeichnet worden", stellt der Vorstand des Forschungszentrums in seinem Vorwort fest.

Zudem erhielt das Forschungszentrum Jülich, das Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ist, für seine weltweit herausragende neurowissenschaftliche Forschung exzellente Zensuren von einer internationalen Expertenkommission. Diese Begutachtung fand 2002 im Rahmen der programmorientierten Förderung der Helmholtz-Gemeinschaft statt. Die programmorientierte Förderung ist ein neues Verfahren zur öffentlichen Finanzierung von Forschung. Dabei fördern Bund und Länder, die Gesellschafter der Helmholtz-Einrichtungen, nicht mehr einzelne Forschungszentren, sondern zentrenübergreifende Forschungsprogramme.

Weiterhin bietet der Jahresbericht einen interessanten Einblick in die fünf Jülicher Forschungsschwerpunkte Materie, Energie, Information, Leben und Umwelt. Dabei werden zehn besonders spannende wissenschaftliche Arbeiten des Jahres 2002 in kurzen und leicht verständlichen Artikeln vorgestellt: "Blick in das Innere der Gegenwelt" und "Jülicher Brennstoffzellen-Know-how in der Biomedizin" (Forschungsschwerpunkt Materie), "Wirbelsturm am Plasmarand" und "Sonnenstrom vom Fließband" (Energie), "Biosensor spürt Knoblauch auf" und "Aufbruch ins Tera-Land" (Information), "Nervenzellen aus dem Takt gebracht" und "Die Bausteine des Lebens entschlüsseln" (Leben), "Atmosphärenforschung im Wald" und "Industriechemikalien in Lebensmitteln" (Umwelt).

Ein Maß für wissenschaftliche Exzellenz ist beispielsweise die Zahl der Publikationen in renommierten und von internationalen Gremien begutachteten Fachzeitschriften. Jülicher Wissenschaftler veröffentlichten im letzten Jahr 944 Aufsätze in begutachteten Zeitschriften sowie 730 Artikel in weiteren zitierbaren Publikationen. Darüber hinaus ist das Forschungszentrum in ein dichtes Netz wissenschaftlicher Kooperationen eingebunden. Es arbeitet eng mit den Hochschulen - insbesondere Nordrhein-Westfalens - und vielen internationalen Forschungseinrichtungen zusammen.

2002 fanden auch zahlreiche Arbeiten aus den Jülicher Labors ihren Weg in den Markt und beweisen, wie erfolgreich der Technologietransfer war. 2002 wurden 75 Patente angemeldet. Das Forschungszentrum verfügt derzeit über 7.500 Patente und Schutzrechte, zudem bestehen mehr als 180 Lizenzverträge mit der Industrie. Dabei zählen zu den Industriepartnern nicht nur große Unternehmen wie Bayer, Degussa-Hüls, Klöckner-Moeller, Philips, RWE und Siemens, sondern auch Start-up-Firmen. So wurde 2002 die Biotechnologiefirma Agroisolab GmbH aus dem Forschungszentrum Jülich ausgegründet. Seit 1989 hat das Forschungszentrum insgesamt 46 Firmen initiiert, von denen heute noch fast alle selbständig am Markt vertreten sind.

Der Jahresbericht ist erhältlich über die Öffentlichkeitsarbeit des Forschungszentrums:
Telefon 02461 61-8027, Fax 02461 61-8282
E-Mail: a.winkens@fz-juelich.de


Zum Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum Jülich ist eine der größten Forschungseinrichtungen in Europa mit einem Jahresetat von 360 Mio. Euro (2002) und 4.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Gesellschafter der "Forschungszentrum Jülich GmbH" sind die Bundesrepublik Deutschland (90 %) und das Land Nordrhein-Westfalen (10 %). Das 1956 gegründete Forschungszentrum ist eines der 15 Mitglieder der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. In Jülich arbeiten Wissenschaftler der Disziplinen Physik, Chemie, Biologie, Medizin und Ingenieurwissenschaften in den Bereichen Materie, Energie, Information, Leben und Umwelt interdisziplinär zusammen. Langfristige, grundlagenorientierte Beiträge zu Naturwissenschaft und Technik werden ebenso erarbeitet wie konkrete technologische Anwendungen für die Industrie.


Informationen:

Mechthild Hexamer
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecherin
Tel. 02461 61-4661, Fax 02461 61-4666
E-Mail: m.hexamer@fz-juelich.de


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