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Kleine Experimente - große Wirkung

Kleinen Forschern viele Fragen beantwortet

[31. Juli 2003]

Im katholischen Kindergarten Welldorf braut sich schon lange etwas zusammen. Unter Anleitung von Dr. Iris Lewandowski experimentierten die kleinen Forscher des "Miraculix-Clubs" und lernten chemische Phänomene des Alltags kennen und begreifen. Unterstützung hatte der Kindergarten bereits in der Konzeption des Projektes durch Irene Schmahl von Kinderbüro des Forschungszentrums Jülich bekommen, die Material zur Verfügung stellte und Anregungen geben konnte, die sie in anderen Projekten mit Kindergartenkindern gewonnen hat. "Es ist erstaunlich, wie leicht die Kinder im spielerischen Umgang mit Naturwissenschaften und Technik Konzepte erfassen, die sich uns Erwachsenen manchmal so schwer erschließen", erklärt sie ihr Engagement.

Und so war es natürlich, dass das Forschungszentrum die kleinen Forscher zu einem Besuch einlud. Dr. Julia Schlüpen und Dr. Gerhard Helle aus dem Institut für Chemie und Dynamik der Geosphäre übernahmen die wissenschaftliche Führung der kleinen Besucher. Julia Schlüpen zeigte anhand kleinerer Experimente, wie die "Großen" arbeiten und erlaubte den Kindern den Blick in ein echtes Labor. Gerhard Helle führte die Kinder in den Wald und nahm gemeinsam mit ihnen Proben eines Baums. Hier war neben Aufmerksamkeit allerdings auch Muskelkraft gefordert. Unter dem Mikroskop konnten dann alle sehen, wie der Baum "Zucker" als Nahrung speichert und ob es ihm gut geht oder nicht.

Der spielerische Zugang gerade im Kindergartenalter ist eine gute Voraussetzung dafür, das Interesse der Kinder für Naturwissenschaft und Technik zu wecken. Wenn diese Themen in der Schule als Fächer angeboten werden, liegen die Interessen der Jugendlichen oft in anderen Bereichen. Für die kleinen Forscher aus Welldorf galt das ganz bestimmt nicht; Neugier und Staunen waren in ihren Gesichtern zu lesen. Aber auch die Erwachsenen waren verblüfft, wie viel die Kinder aus länger zurückliegenden Experimenten behalten hatten. So konnten sie z.B. noch von dem Gummibärchen berichten, das tauchen konnte, ohne dabei nass zu werden.

Insgesamt war also nicht nur dieses "Experiment" ein großer Erfolg gewesen.


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Die kleinen Forscher des "Miraculix-Clubs" mit ihren Betreuerinnen und Betreuern.

Foto: Forschungszentrum Jülich


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