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MEIS unterwegs nach Brasilien

Schenkung des Forschungszentrums Jülich an die Universität Rio Grande do Sul

[4. Juni 2003]

Jülich/Porto Alegre - Eine Mittelenergie-Ionenstreuanlage aus dem Institut für Schichten und Grenzflächen wird demnächst ihre Arbeit im fernen Brasilien verrichten: Das Forschungszentrum Jülich schenkt die Experimentieranlage für die Untersuchung von Oberflächen der Universität Rio Grande do Sul in Porto Alegre. Der brasilianische Ingenieur Agostinho A. Bulla war vor Ort, um gemeinsam mit Jülicher Kollegen die Anlage abzubauen und "reisefertig" zu machen. Inzwischen hat sie ihre Reise über den großen Teich angetreten.

"Mit der Universität Rio Grande do Sul verbindet uns eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit", erklärt Prof. Siegfried Mantl, Leiter der Abteilung Ionentechnik am Institut für Schichten und Grenzflächen (ISG). "Das dortige Institut für Physik verfügt über die nötigen Einrichtungen und vor allem das zum Betrieb der Anlage erforderliche Know-how. So kann unser Experiment dort sehr gut genutzt werden - vor allem von Studenten, die dabei viel lernen können."

Bei der Mittelenergie-Ionenstreuung (MEIS) werden Proben mit beschleunigten geladenen Teilchen (Ionen) beschossen. Anschließend analysieren die Forscher die Geschosse, die von der Oberfläche der Probe zurück gestreut werden. Sie liefern wichtige Informationen über die chemische Zusammensetzung und die atomare Struktur der Probenoberfläche. MEIS leistet vor allem bei der Untersuchung von ultradünnen Schichten wertvolle Dienste. Zurzeit wird die Anlage gerade nach Brasilien verschifft.


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Agostinho A. Bulla von der Universität Rio Grande do Sul (Mitte), Prof. Siegfried Mantl (links) und Wilfried Michelsen (rechts) vom ISG vor der bereits weitgehend abgebauten MEIS-Anlage.

Foto: Forschungszentrum Jülich


Informationen:

Dr. Renée Dillinger
Wissenschaftsjournalistin
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich
Tel. 02461 61-4771, Fax 02461 61-4666
E-Mail: r.dillinger@fz-juelich.de

Mechthild Hexamer
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin
Tel. 02461 61-4661, Fax 02461 61-4666
E-Mail: m.hexamer@fz-juelich.de


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