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Chaospendel und elektronische Würfel

Mädchen-Technik-Tage geben Einblick in Berufswelt

[17. April 2003]

"Was soll ich bloß werden?" Diese Frage kommt auf jeden Schüler und jede Schülerin zu. Sie ist nicht einfach zu beantworten, denn die Liste möglicher Berufe ist lang. Obwohl es fast 400 verschiedene Berufe gibt, wählen insbesondere Mädchen bisher nur unter einigen wenigen angeblichen "Frauenberufen". Auf der Hitliste stehen seit Jahren Friseurin, Arzthelferin, Industriekauffrau, Verkäuferin und Bankkauffrau. Die Mädchen-Technik-Tage im Forschungszentrum Jülich geben den Schülerinnen der Klasse 8 jedes Jahr die Möglichkeit, auch einmal eher typisch männliche Berufe kennen zu lernen.

Die Veranstaltung, an der in diesem Jahr an drei Tagen insgesamt fast 150 Schülerinnen aus dem gesamten Kreis Düren teilnahmen, wird bereits seit mehreren Jahren vom Forschungszentrum Jülich, der Regionalstelle Frau und Beruf, der Projektentwicklungs- und Forschungsstelle für Chancengleichheit des Kreises Düren, dem Arbeitsamt Düren und der Gleichstellungsstelle der Stadt Jülich organisiert.

"Ausprobieren und Talente entdecken heißt unsere Devise"; erläutert Elke Ricken-Melchert, Leiterin der Projektentwicklungs- und Forschungsstelle Chancengleichheit des Kreises Düren, das Konzept. Und so konnten die Mädchen in diesem Jahr ihre Talente in den Bereichen Mechanik, Physik, Chemie und Elektronik ganz praktisch erproben und sich in den Labors und Werkstätten der Zentralen Berufsausbildung informieren. Ihre Produkte durften die Schülerinnen selbstverständlich mit nach Hause nehmen. "Vielleicht", so hofft Petra Bender, Leiterin des Büros für Chancengleichheit im Forschungszentrum Jülich, "werden sich einige von ihnen, wenn die Entscheidung für Ausbildung oder Praktikum ansteht, dann anhand des Würfels oder des Solitärspiels an einen interessanten Vormittag erinnern und diesen Beruf nicht so schnell von ihrer Liste streichen."

Weitere Informationen sind erhältlich bei der Regionalstelle Frau und Beruf, Angela Stefan, Telefon 02421 221-860, und im Forschungszentrum Jülich, Büro für Chancengleichheit, Petra Bender, Telefon 02461 61-2005.

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Foto: Forschungszentrum Jülich


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