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Belohnung für Chemie-Olympioniken

Forschungszentrum Jülich vergibt Forschungspatenschaft für Schüler

[25. März 2004]

Einen zweiwöchigen Gastaufenthalt im Forschungszentrum Jülich hat Axel Bäuerle vom Erft-Gymnasium aus Bergheim gewonnen. Der 17jährige Schüler nahm erfolgreich an der Internationalen Chemie-Olympiade teil, bei der er seine besondere Befähigung auf allen Gebieten der Chemie unter Beweis stellte. Mit ihm haben 18 weitere Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe aus den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf die dritte von vier Runden des Wettbewerbs erreicht. Die Besten aus der letzten Runde nehmen als deutsche Mannschaft an der internationalen Chemie-Olympiade teil.

Wie bereits im vergangenen Jahr hatte das Forschungszentrum Jülich die Chemie-Olympioniken eingeladen. Bei ihrem eintägigen Besuch lernten die Jung-Chemiker die Hirnforschung im Institut für Medizin kennen. Sie erhielten einen Einblick in die Neurochemie höherer Hirnfunktionen und hörten Vorträge zu "Hirntumor und Bildgebung" sowie der Bio-Chemie des Gehirns, die mit der Positronen-Emissions-Tomographie beobachtet werden kann.

Während des Besuchs überreichte Prof. Dr. Joachim Treusch, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums die "Forschungspatenschaft" an Axel Bäuerle. Zwei Wochen lang kann der Abiturient nun im Forschungszentrum Wissenschaft "live" erleben und Forschungsprojekte seiner Wahl kennen lernen.

An der Internationalen Chemie-Olympionade beteiligen sich jährlich Delegationen aus fast 50 Ländern. Schüler bis 20 Jahre werden angeregt, sich selbstständig mit komplexen chemischen Fragestellungen zu beschäftigen. Dazu bearbeiten sie in vier Stufen zunächst theoretische und ab der dritten Runde auch experimentelle Aufgaben. Die vier besten Teilnehmer nehmen als deutsche Mannschaft an der internationalen Chemie-Olympiade teil. Seit 1995 werden Schülerinnen und Schüler dieses Wettbewerbs vom Forschungszentrum über die Programmgruppe Mensch, Umwelt, Technik gefördert.


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Prof. Dr. Joachim Treusch überreicht die "Forschungspatenschaft" an Axel Bäuerle.

Foto: Forschungszentrum Jülich


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