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Neuer Jahresbericht des Forschungszentrums Jülich erschienen

84 Seiten Informationen zu Materie, Energie, Information, Leben und Umwelt

[12. August 2004]

Jülich, im August 2004. Der Jahresbericht des Forschungszentrums Jülich zum Geschäftsjahr 2003 ist soeben erschienen. Auf 84 Seiten bietet das Forschungs­zentrum allgemeinverständliche, interessante Informationen über die Struktur der Materie und Materialforschung, Energietechnik, Informationstechnik, Lebenswissenschaften und Umweltforschung.

"Das Jahr 2003 war noch stärker als das Vorjahr geprägt von der Begutachtung unserer Forschungsprojekte im Rahmen der programmorientierten Förderung", stellt der Vorstand des Forschungszentrums in seinem Vorwort fest. "Aufgrund positiver Bewertungen verdoppelte der Helmholtz-Senat den Finanzzuwachs der Jülicher Energieforschung bis 2008 von fünf auf zehn Prozent; der Zuwachs für unsere Umweltforschung stieg von zehn auf fünfzehn Prozent."

Eine wichtige Weiterentwicklung der Jülicher Forschungsstrukturen sind die sechs virtuellen Institute, die 2003 gegründet wurden, um die Zusammenarbeit mit verschiedenen Instituten an nordrhein-westfälischen Hochschulen zu intensivieren. Beispielhaft genannt sei hier die Zusammenarbeit mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen bei der höchstauflösenden Mikroskopie und Spektroskopie mit Elektronen. Jülicher Arbeiten finden hohe Anerkennung auch in externen Gremien. Das äußert sich unter anderem durch die Vergabe von Preisen und Ehrungen. So erhielt zum Beispiel Prof. Dr. Gereon Fink vom Institut für Medizin den 1. Wissenschafts-Preis des Wissenschaftszentrums NRW und des Industrie-Clubs Düsseldorf.

Weiterhin bietet der Jahresbericht einen interessanten Einblick in die fünf Jülicher Forschungsschwerpunkte Materie, Energie, Information, Leben und Umwelt. Dabei werden besonders spannende wissenschaftliche Arbeiten des Jahres 2003 in kurzen und leicht verständlichen Artikeln vorgestellt: "Nanodrähte bilden sich von selbst", "Keimzellen des Cyborg", "Arbeitsteilung im Gehirn" und "Den Lockruf der Eizelle verstehen" sind einige Beispiele.

Ein Maß für wissenschaftliche Exzellenz ist beispielsweise die Zahl der Publikationen in renommierten und von internationalen Gremien begutachteten Fachzeitschriften. Jülicher Wissenschaftler veröffentlichten im letzten Jahr 976 Aufsätze in begutachteten Zeitschriften sowie 693 Artikel in weiteren zitierbaren Publikationen. Darüber hinaus ist das Forschungszentrum in ein dichtes Netz wissenschaftlicher Kooperationen eingebunden. Es arbeitet eng mit den Hochschulen - insbesondere Nordrhein-Westfalens - und vielen internationalen Forschungseinrichtungen zusammen.

2003 fanden auch zahlreiche Arbeiten aus den Jülicher Labors ihren Weg in den Markt und beweisen, wie erfolgreich der Technologietransfer war. 2003 wurden 81 Patente angemeldet. Das Forschungszentrum verfügt derzeit über 8 700 Patente und Schutzrechte, zudem bestehen fast 180 Lizenzverträge mit der Industrie.

Der Jahresbericht ist erhältlich bei:

Annemarie Winkens
Öffentlichkeitsarbeit
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich

oder per E-Mail: a.winkens@fz-juelich.de
oder der Jahresbericht 2003 als pdf-Datei.
oder Annual report 2003 (english Version, PDF)


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Auf der Titelseite des Jahresberichts 2003 eine rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von Hämatitstrukturen (Fe2O3), die aus einer Oxidschicht auf Stahl in Wasserdampf-Atmosphäre bei hohen Temperaturen herauswachsen. Mit Hilfe solcher Aufnahmen untersuchen die Forscher die Oxidationsbeständigkeit von Hochtemperatur-Materialien.

Foto: Forschungszentrum Jülich

Zum Forschungszentrum Jülich:
Das Forschungszentrum Jülich ist eine der größten Forschungseinrichtungen in Europa mit einem Jahresetat von 360 Mio. Euro (2002) und 4 300 Mit­arbeiterinnen und Mitarbeitern. Gesellschafter der "Forschungszentrum Jülich GmbH" sind die Bundesrepublik Deutschland (90 %) und das Land Nordrhein-Westfalen (10 %). Das 1956 gegründete Forschungszentrum ist eines der 15 Mitglieder der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. In Jülich arbeiten Wissenschaftler der Disziplinen Physik, Chemie, Biologie, Medizin und Ingenieurwissenschaften in den Bereichen Materie, Energie, Information, Leben und Umwelt interdisziplinär zusammen. Langfristige, grundlagenorientierte Beiträge zu Naturwissenschaft und Technik werden ebenso erarbeitet wie konkrete technologische Anwendungen für die Industrie.


Pressekontakt:

Peter Schäfer
Stellvertretender Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich
Tel. 02461 61-8028, Fax 02461 61-8106
E-Mail: p.schaefer@fz-juelich.de


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