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TechCard - von der Töpferscheibe zum Nanodraht

Nützlicher "Spickzettel" für Schüler herausgegeben

[7. Juli 2004]

Jülich, Juli 2004 - Als Beitrag zum bundesweiten "Jahr der Technik 2004" hat das Forschungszentrum Jülich jetzt die "TechCard" herausgegeben. In kompakter Form vermittelt dieser "Spickzettel" für Schülerinnen und Schüler Grundlagen des modernen Maschinenbaus und der Elektrotechnik und sorgt für Durchblick, wenn es im Unterricht um Kupplungen, Elektromotoren oder Halbleiterbauelemente geht.

Die berühmte Dampfmaschine von James Watt, die mittelalterliche Drehbank, die 6000 Jahre alte Töpferscheibe oder die altsteinzeitliche Tierfalle mit Auslösemechanismus: alles Maschinen, mit denen der Mensch seit jeher versucht, Arbeit zu erleichtern und zu optimieren. Der Maschinenbau ist zum Kernfach der Technik geworden. Wegen dieser universalen Bedeutung spielen Maschinen auch die Hauptrolle in der gerade erschienenen "TechCard" des Forschungszentrums Jülich.

Zusammengefaltet ist die Karte nicht größer als eine Scheckkarte und passt so in jede Hosentasche. Ihr volles Potenzial entfaltet sie im wahrsten Sinn des Wortes in Originalgröße. Auf zwei Seiten - größer als DIN A 4 - liefert sie nützliche Informationen, Grafiken und Tabellen. Das zentrale Thema "Maschinen" macht klar, dass moderne Maschinen zwar sehr unterschiedliche Funktionen haben, aber doch aus vergleichbaren Untereinheiten bestehen - egal ob Spülmaschine, Computer oder Walzstraße. Eingebettet sind die Maschinen dabei in Themen wie "Werkstoffe", "Elektronik" und "Computer".

Daneben enthält die "TechCard" interessante Informationen über aktuelle Jülicher Forschungsprojekte. So arbeiten Jülicher Wissenschaftler an Werkstoffen, die Gasturbinen hitze- und korrosionsbeständiger machen. Sie entwickeln aber auch innovative Magnetlager für Herzunterstützungspumpen, tüfteln an Biosensoren, die selbst kleinste Spuren Penicillin und Cyanid nachweisen können und betreiben einen Supercomputer, der zu den schnellsten in Europa zählt. In ihren Labors lassen Jülicher Forscher nanoelektronische Bauteile für die Computer von übermorgen wachsen: Nanodrähte und Nanoringe, die nur noch wenige Atome dünn sind.

Die "TechCard" wurde von der Öffentlichkeitsarbeit des Forschungszentrums Jülich zusammen mit dem Andreas Engels Verlag (Lindlar) entwickelt und wird zukünftig für Schülerinnen und Schüler eine wertvolle Hilfe sein.

Interessierte können die "TechCard" unter folgender Adresse bestellen:

Annemarie Winkens
Forschungszentrum Jülich
Öffentlichkeitsarbeit
52425 Jülich

Interessenten erhalten die "TechCard", wenn sie einen frankierten, an sich selbst adressierten Rückumschlag beilegen! (Porto für 1 Exemplar = 0,55 €, für 2- 4 Exemplare: 1 €)

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Weitere Informationen:

Dr. Renée Dillinger
Wissenschaftsjournalistin
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich
Tel.: 02461 61-4771, Fax 02461 61-4666
E-Mail: r.dillinger@fz-juelich.de

Mechthild Hexamer
Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin
Tel.: 02461 61-4661, Fax 02461 61-4666
E-Mail: m.hexamer@fz-juelich.de


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