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Neues Graduiertenkolleg "Dynamik heißer Plasmen"

[3. Mai 2005]

Die Plasmaphysiker des Forschungszentrums Jülich und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf haben ein neues gemeinsames Graduiertenkolleg zum Thema "Dynamik heißer Plasmen". Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert damit die Ausbildung und Forschung von Doktoranden. Der gemeinsame Antrag von Jülich und Düsseldorf gehört zu den 14 von insgesamt 70 gestellten Neuanträgen, die zur Förderung ausgewählt wurden.

Die strategische Partnerschaft zwischen dem Forschungszentrum und der Nachbaruniversität hinsichtlich einer koordinierten und interdisziplinären Ausbildung auf unterschiedlichen Gebieten der Plasmaphysik gehört zu den Besonderheiten dieses Graduiertenkollegs. Die Forschungsthemen beinhalten Laserplasmen wie auch magnetisch eingeschlossene Fusionsplasmen - beides aktuelle und faszinierende Themen der Physik auch mit Ausstrahlung in die Technologie. Die Untersuchungen umfassen neue exotische Zustände der Materie im relativistischen Bereich, astrophysikalische Prozesse im Labor, Ionen- und Elektronenbeschleuniger und neue Themen des magnetischen Einschlusses von Fusionsplasmen. Letzteres Thema ist insbesondere im Hinblick auf die neuesten Entwicklungen bei der erstmaligen Realisierung eines brennendes 500-MW-Fusionsplasmas im internationalen Projekt ITER besonders aktuell.

Das neue Graduiertenkolleg rundet nun zusammen mit anderen bereits bestehenden und zum Teil von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft geförderten Projekten (Sonderforschungsbereich, virtuelles Institut, Transregio und ein weiteres Graduiertenkolleg) das breite Ausbildungs- und Forschungsangebot in der Plasmaphysik in NRW (Jülich, Düsseldorf, Bochum, Wuppertal und Essen-Duisburg) ab. NRW besitzt damit einen bemerkenswerten, wettbewerbsfähigen Schwerpunkt innerhalb von Deutschland, der auch einen europäischen Vergleich nicht zu scheuen braucht.

Sprecher des Graduiertenkollegs ist Prof. Oswald Willi vom Institut für Laser- und Plasmaphysik der Universität Düsseldorf. Die Jülicher Partner arbeiten im Institut für Plasmaphysik.

Weitere Informationen: http://www.laserphy.uni-duesseldorf.de/e618/index_ger.html


Pressekontakt:

Peter Schäfer
Stellvertretender Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich
Tel. 02461 61-8028, Fax 02461 61-8106
E-Mail: p.schaefer@fz-juelich.de

Dr. Angela Lindner
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich
Tel. 02461 61-4661, Fax 02461 61-4666
E-Mail: a.lindner@fz-juelich.de


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