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Exzellentes Jülich

Das Forschungszentrum Jülich, Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft, ist begehrter Partner der Hochschulen bei der Exzellenzinitiative der Bundesregierung

[4. Oktober 2005]

Jülich, 4. Oktober 2005 - Viele Universitäten, die sich in der Exzellenz­initiative der Bundesregierung bewerben, wollen mit dem Forschungszentrum Jülich zusammenarbeiten. Insgesamt 8 Hochschulen nennen Jülich als einen ihren Forschungspartner in insgesamt 14 Projekten. Keine andere außer­universitäre Einrichtung wird so häufig genannt. Mit der Exzellenzinitiative will die Bundesregierung fachlich herausragende Universitäten identifizieren und fördern. Die Bewerbungsfrist endete am vergangenen Freitag.

"Wir freuen uns sehr darüber, dass die Universitäten, die sich am Exzellenz­wettbewerb beteiligen, in uns einen kompetenten Forschungspartner sehen", sagt Prof. Joachim Treusch, der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums. Jülich blickt auf eine lange Tradition der engen Zusammenarbeit mit den Universitäten zurück. Das "Jülicher Modell" ist ein besonders sprechendes Beispiel dafür: Seit jeher werden die Professoren des Forschungszentrums zugleich an eine fachlich interessierte Universität berufen. Ihre Qualität kommt damit auch den Studierenden und dem wissenschaftlichen Nachwuchs zugute. "Die häufige Nennung als Partner im 'Wettbewerb der Ideen' ist Ergebnis dieser Tradition. Es zeigt, dass der gegen­seitige wissenschaftliche Transfer funktioniert und zu exzellenter Forschungsarbeit führt", sagt Treusch.

Die nun im Rahmen der Exzellenzinitiative eingereichten Projekte spiegeln das gesamte Spektrum Jülicher Forschung: Energieforschung, Hirnforschung, Biotechnologie und Biophysik ebenso wie Nanoelektronik, Supercomputing, Weiche Materie und Plasmaphysik. Alle Projekte sind fächerübergreifend angelegt und entsprechen damit dem Prinzip, nach dem das multidisziplinär arbeitende Forschungszentrum angelegt ist. Ins­gesamt sind 8 universitäre (teils mehrfach) und 11 außeruniversitäre Partner beteiligt.


Pressekontakt:

Kosta Schinarakis
Wissenschaftsjournalist
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich
Tel. 02461 61-4771, Fax 02461 61-4666
E-Mail: k.schinarakis@fz-juelich.de

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