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"Ein Pfund, mit dem die Region wuchern kann"

Kölns OB Fritz Schramma mit dem Stadtvorstand zu Gast im Forschungszentrum Jülich

[31. Oktober 2005]

Jülich, Oktober 2005 - Beeindruckt von der Vielfalt und Leistungsfähigkeit des Forschungszentrums Jülich zeigte sich Fritz Schramma, Oberbürgermeister der Stadt Köln. Begleitet von den Mitgliedern des Stadtvorstands, hatte er sich im Rahmen eines umfangreichen Programms über Energieforschung, Elementarteilchenphysik und Biotechnologie informiert.

Prof. Richard Wagner, Mitglied des Vorstands, begrüßte die Kölner Delegation im großen Sitzungssaal. Dabei gab er einen Überblick über die Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft steht und denen sich das Forschungszentrum als staatlich geförderte Einrichtung stellt: Versorgung mit Energie, Schutz der Umwelt, Umgang mit Information sowie Erhalt von Gesundheit. Tragende Säulen Jülicher Forschung - so Prof. Wagner - seien die Physik und das Scientific Computing als Schlüsselkompetenzen des Forschungszentrums. "Daher bewirbt sich Jülich intensiv um den Ausbau der Supercomputer zum europäischen Hochleistungs-Rechenzentrum" erläuterte Prof. Wagner. Er verwies in seinem Referat auch auf die Verbindungen zwischen Jülich und Köln: Zahlreiche Jülicher Institutsleiter sind gleichzeitig Professoren an der Universität zu Köln. Daher sind die beiden großen Institutionendurch viele Kooperationen, nicht zuletzt auch in der angelaufenen Exzellenzinitiative für Hochschulen, eng miteinander verbunden. Prof. Wagner und OB Schramma hatten sich bei dem Weltkongress für erneuerbare Energien, den das Forschungszentrum in Köln organisiert hatte, näher kennen gelernt.

Der Oberbürgermeister besichtigte mit seinem Stadtvorstand das Fusionsexperiment TEXTOR. Jülicher Ergebnisse fließen mit ein in das weltweite Fusionsprojekt "ITER" (lat. "der Weg"), dessen Bau im südfranzösischen Cadarache bald beginnt. Im Institut für Kernphysik sahen die Kölner Gäste den Protonenbeschleuniger COSY, der den Physikern Einblick in die Welt der elementaren Bausteine der Materie erlaubt. Im Biotechnikum erklärten Biotechnologen, wie die Stoffwechselleistung von Mikroorganismen und Enzymen zur Herstellung von Medikamenten und anderen Feinchemikalien genutzt wird.

"Wir sind hoch beeindruckt von der Arbeit des Forschungszentrums", betonte der Oberbürgermeister bei einem Abschlussgespräch mit seinen Gastgebern, "vor allem von der Vielfalt und gesellschaftlichen Relevanz der Themen, die hier behandelt werden." Er befürworte einen Ausbau der engen Beziehungen zwischen Köln und Jülich: "Ein wichtiges Pfund, mit dem die ganze Region wuchern kann."


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Oberbürgermeister Fritz Schramma (Mitte) mit Prof. Wagner (4. v. re.) und dem Kölner Stadtvorstand

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