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"Aktion Lesezeichen" am 2. September

[25. August 2005]

Den 2. September 2003 werden Bibliothekare und Freunde historischer Literatur so schnell nicht vergessen: An diesem Tag brannte die berühmte Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar, Weltkulturerbe der UNESCO. Rund 50.000 Bücher gingen für immer in den Flammen verloren; rund 62.000 Bände wurden durch Feuer und Löschwasser beschädigt.

Der Brand von Weimar zeigt, wie empfindlich Literatur - unser Kulturgut - ist. Daran erinnern am 2. September 2005 deutschlandweit zahlreiche Bibliotheken und Archive, darunter auch die Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich. Denn auch in dieser Spezialbibliothek für Wissenschaftlerinnen lagern große Bestände an Literatur, die es einerseits zu schützen gilt, die andererseits aber den Forscherinnen und Forschern zur Verfügung gestellt werden sollen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralbibliothek zeigten daher an diesem Tag unter anderem, wie gedruckte Informationen aufgezeichnet ("gescannt"), in Buchstaben und Texte umgewandelt und in besonderer Form, als sogenannte "PDF-Dateien", den Nutzern über das Internet zur Verfügung gestellt werden. Neben diesem neuen Werkzeug - der "Digitalisierung" - war eine Ausstellung zur Mediengeschichte zu sehen.

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Udo Hoppe (ZB) beim Scannen von Büchern (links) und bei der Weiterverarbeitung der Texte bis zur fertigen PDF-Datei.

Foto: Forschungszentrum Jülich


Pressekontakt:

Peter Schäfer
Stellvertretender Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich
Tel. 02461 61-8028, Fax 02461 61-8106
E-Mail: p.schaefer@fz-juelich.de


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