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"Für die Zukunft gerüstet"

Erstmals stellte das Forschungszentrum Jülich auf seinem Jahresempfang seine Weichenstellungen für die nächsten zwei Dekaden vor

[26. Oktober 2005]

Jülich, 26. Oktober 2005 - Das Forschungszentrum Jülich hat sich für die kommenden zwei Dekaden viel vorgenommen - sowohl strukturell als auch wissenschaftlich. Unter dem Titel "Für die Zukunft gerüstet" stellte der Vorstandsvorsitzende Prof. Joachim Treusch gestern Abend diese neuen Weichenstellungen anlässlich des Jahresempfangs des Forschungszentrums vor. Auf großen Zuspruch traf er damit bei den rund 400 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik; ein Redner des Abends war der NRW-Forschungsminister Prof. Andreas Pinkwart.

"Im 21. Jahrhundert steht unsere Gesellschaft vor großen Herausforderungen", sagte Treusch, "Versorgung mit Energie, Schutz der Umwelt, Umgang mit Information sowie Erhalt von Gesundheit". Das Forschungszentrum Jülich stellt sich als größter multidisziplinärer Forschungscampus Europas diesen Herausforderungen. "In vielen Bereichen besitzt das Forschungszentrum bereits heute Weltgeltung", sagte Treusch und bezog sich dabei auf das Fazit einer internationalen Begutachtung. Auf dieser Grundlage wird das Forschungszentrum sein 50. Jubiläum im Jahre 2006 nutzen, um sein Profil weiter zu schärfen. "Mit der Physik und dem Scientific Computing als unsere Schlüsselkompetenzen gehen wir die Herausforderungen in den Bereichen Umwelt, Energie, Gesundheit und Information an", sagt Treusch mit Blick auf die Zukunft.

Den Jülicher Anspruch auf Ausbau zum europäischen Hochleistungs-Rechenzentrum hob Prof. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, in seiner Rede hervor. "Ich bin überzeugt, davon, dass es weder in Deutschland noch in Europa einen kompetenteren Standort gibt", sagte Pinkwart. "Jülich hat sowohl als Betreiber von Großrechnern [...] als auch als Nutzer eine ganz hervorragende Ausgangsposition."

"Exzellent, komplex, zielorientiert, international, dienstleistend an Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft", so brachte Dr. Christian Uhlhorn, Ministerial-Direktor im Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Merkmale des Forschungszentrums Jülich in der Helmholtz-Gemeinschaft auf eine knappe Formel. "Immer dann, wenn eine Aufgabe inhaltlich und strukturell äußerst schwierig ist, dann ist das Ihr Arbeitsfeld!", erläuterte Uhlhorn, der auch dem Jülicher Aufsichtsrat vorsteht.

Eine besondere Ehrung erfuhr die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dorothee Dzwonnek. Sie wurde zum Ritter im Nationalen Verdienstorden der Französischen Republik ernannt. Der französische Generalkonsul Gilles Thibault betonte bei der Ernennung Dzwonneks Verdienste um die deutsch-französischen Wissenschaftsbeziehungen und wie wichtig es sei, "Persönlichkeiten zu finden, die an entscheidender Stelle Beiträge dazu leisten, dass wir das gemeinsame Ziel von Wissenschaft und Forschung erreichen [...]"

Vorstand und Gäste des Forschungszentrums freuten sich am Abend mit den Preisträgern des Günther-Leibfried-Preises (2004 2005) sowie des Technologie-Preises. Die sechs Leibfriedpreisträger wurden für die gelungene populärwissenschaftliche Darstellung ihrer exzellenten Forschungsarbeiten ausgezeichnet, der Technologiepreis der Freunde und Förderer des Forschungszentrums ging an Prof. Peter Tass und Dr. Michael Schiek für die Weiterentwicklung eines Hirnschrittmachers für Parkinson-Patienten.


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Das Düsseldorfer Ständehaus, in dem die Kunstaustellung K21 zu sehen ist, bot die Kulisse für der Jahresempfang 2005 des Forschungszentrums Jülich.


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Der Forschungsminister des Landes NRW, Prof. Andreas Pinkwart, versprach auf dem Jahresempfang 2005 dem Forschungszentrum Jülich seine Unterstützung.
In den kommenden Jahren soll das renomierte Zentralinstitut für Angewandte Mathematik auf dem Jülicher Campus zum europäischen Hochleistungs-Rechenzentrum ausgebaut werden.


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Der Vorstandsvorsitzende Prof. Joachim Treusch stellte auf dem Jahresempfang 2005 des Forschungszentrums die strukturellen und wissenschaftlichen Weichenstellungen vor.

Fotos: Forschungszentrum Jülich


Pressekontakt:

Kosta Schinarakis
Wissenschaftsjournalist
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich
Tel. 02461 61-4771, Fax 02461 61-4666
E-Mail: k.schinarakis@fz-juelich.de


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