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Kohlendioxidabscheidung in Kraftwerken wird konkurrenzfähig

[15. November 2006]

Bis zu 30 Prozent der Stromerzeugung in Deutschland könnten im Jahr 2030 Kohle- und Gaskraftwerke beitragen, die das klimaschädliche Kohlendioxid abtrennen. Dies würde die Speicherung von 60 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr bedeuten. In einer aktuellen Studie zeigen Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich, dass ein signifikanter Anteil am Strommarkt möglich ist, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. "Sollte der der derzeitige politische Wille einer Kohlendioxidreduktion von 40% bis 2030 umgesetzt werden, wird die Abscheidung von Kohlendioxid in Kraftwerken und dessen Speicherung eine wichtige Rolle spielen. Damit die Technik bis 2020 marktreif zur Verfügung steht, sind allerdings noch erhebliche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu leisten", erläutert Dr. Peter Markewitz vom der Programmgruppe Systemforschung und Technologische Entwicklung STE des Forschungszentrums Jülich. Damit extrapoliert er den momentanen Trend in Wissenschaft und Politik. Die Kohlendioxidabtrennung und -speicherung rückt als Methode des Klimaschutzes zunehmend in den Focus. In der Studie werden sowohl einzelne Techniken analysiert, als auch nationale Minderungsszenarien entwickelt. Gefördert wurde die Studie vom Bundesministerium für Wirtschaft BMWi.

Die Studie unter dem Titel "Zukünftige Energieversorgung unter den Randbedingungen einer großtechnischen CO2-Abscheidung und Speicherung" erhalten sie hier.

Ansprechpartner:

Dr. Peter Markewitz
Tel. 02461/61-6119
E-Mail: p.markewitz@fz-juelich.de

Pressekontakt:

Kosta Schinarakis
Öffentlichkeitsarbeit
Forschungszentrum Jülich
Tel. 02461/61-4771, Fax 02461 61-4666
E-Mail: k.schinarakis@fz-juelich.de


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