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"Alexander von Humboldt Polish Honorary Research Fellowships" für Prof. Josef Speth

Außerordentliche Verdienste um langfristige Kooperationen mit Krakau

[16. Mai 2006]

Krakau/Jülich, Mai 2006 - Die polnische naturwissenschaftliche Gesellschaft "Fundacja na Rzecz nauki Polskiej" hat den Jülicher Physiker Prof. Dr. Josef Speth mit dem Alexander-von-Humboldt-Preis ausgezeichnet. Dieser Preis gibt Prof. Speth die Möglichkeit, in den kommenden drei Jahren regelmäßig nach Krakau (Polen) zu reisen, um am dortigen Institut für Kernphysik der Polnischen Akademie der Wissenschaften zu forschen.

Prof. Speth war mehr als 30 Jahre Professor für theoretische Kernphysik an der Universität Bonn und von 1979 bis 2003 Direktor am Jülicher Institut für Kernphysik. Schon in den 80-er Jahren, also noch vor der Öffnung der östlichen Nachbarländer, suchte und pflegte er die wissenschaftliche Zusammenarbeit und den Austausch mit seinen polnischen Kollegen. Einer der ersten Doktoranden Speths aus Krakau war Stanislaw Drozdz. Drozdz ist inzwischen selbst Professor in Krakau und schickt Studenten zum Austausch nach Jülich. Prof. Speth hat seine Forschung inzwischen ausgedehnt auf die Frage, ob und inwieweit Gesetzmäßigkeiten in der Physik auch auf volkswirtschaftliche Fragen übertragen werden können, zum Beispiel bei den Finanzmärkten.

Die "Alexander von Humboldt Polish Honorary Research Fellowships" - so der offizielle Name des Preises - gehen zurück auf eine Vereinbarung zwischen der Fundacja na Rzecz nauki Polskiej und der Alexander von Humboldt-Stiftung. Sie werden für außerordentliche Verdienste um langfristige Kooperationen verliehen. Benannt sind die Preise nach Alexander von Humboldt (1769-1859), dem bedeutenden Naturwissenschaftler, Entdecker und Geographen.

Obwohl schon seit 2003 im Ruhestand ("emeritiert"), ist Prof. Speth noch häufig im Forschungszentrum anzutreffen. Sein Interesse an der Physik ist ungebrochen. Aber er genießt es andererseits, dass seine Anwesenheit nicht mehr Pflicht ist. "Früher musste ich meinen Golfsport an meinen Terminkalender anpassen," schmunzelt er. "Heute kann ich es mir leisten, Termine mit Blick auf das Golfen auszusuchen.

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Weitere Informationen:

Peter Schäfer
Stellvertretender Leiter, Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 02461 61-8028, Fax 02461 61-4666
E-Mail: p.schaefer@fz-juelich.de

Dr. Angela Lindner
Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin
Tel. 02461 61-4661, Fax 02461 61-4666
E-Mail: a.lindner@fz-juelich.de


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