Suche

zur Hauptseite

Navigation und Service


Alaunkristalle und selbst gemachter Joghurt

6. Regionalwettbewerb "Jugend forscht" im Forschungszentrum Jülich

[13. Februar 2006]

Cornflakes sind bei Jung und Alt beliebt. Aber halten Sie auch, was die Werbung verspricht? Dieser Frage sind zwei Schülerinnen aus Leverkusen auf den Grund gegangen - ein Beispiel für Arbeiten junger Forscherinnen und Forscher für den diesjährigen Wettbewerb von "Jugend forscht - Schüler experimentieren". Weitere spannende Ergebnisse zu unterschiedlichsten Themen - vom Alaunkristall bis zum selbst gemachten Joghurt - präsentierten sie am 20. Februar beim Regionalwettbewerb. Zum sechsten Mal in Folge war das Forschungszentrum Jülich Gastgeber. Das Ergebnis wurde um 16 Uhr bekanntgegeben (Siegerliste als PDF-Datei zum Herunterladen).

Die Jury hat 29 Arbeiten von insgesamt 55 Teilnehmern - 33 Mädchen und 22 Jungen - bewertet. Die jungen Wissenschaftler kamen aus Jülich, Düren und Aachen ebenso wie aus der Eifel, Leverkusen und sogar aus dem benachbarten Belgien. Ab 15 Uhr wurde die Präsentation der Arbeiten aus den Bereichen Biologie, Chemie, Mathematik, Informatik, Physik und Technik für die Öffentlichkeit freigegeben.

Auch in diesem Jahr haben die Schüler ihre Umwelt wieder einfallsreich mit naturwissenschaftlichen Methoden erkundet. An welchen Standorten fühlen sich Bäume am wohlsten? Macht's die Marke? Mit diesen Fragen haben sich Schüler aus Mönchengladbach und Linnich beschäftigt. Jungforscher aus Aachen untersuchten optische Täuschungen und binokulare Rivalität. Sind Bullterrier Killer? fragten andere Schüler. Auf die Antworten durfte das Publikum gespannt sein.

Für die Teilnehmer hatte die Patenbeauftragte des Forschungszentrums, Bärbel Baurmann, ein unterhaltsames und informatives Programm vorbereitet, bei dem die Jugendlichen echten Forschern über die Schulter blicken konnten. Im Zentralinstitut für Angewandte Mathematik erhielten sie einen dreidimensionalen Blick ins Erdinnere. Die Forscher nutzen dazu den Supercomputer, mit dem sie mathematische Modelle anschaulich umsetzen können. Suchstrategien für das Internet lernten sie in der Zentralbibliothek kennen. Auch das Schülerlabor "JuLab" öffnete für die Teilnehmer seine Türen.

Der Wettbewerb "Jugend forscht" richtet sich an junge Menschen im Alter von 8 bis 21 Jahren, die sich für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik interessieren. Schüler bis 15 Jahren nehmen an der Juniorsparte von "Jugend forscht" teil: "Schüler experimentieren". An elf Orten in Nordrhein-Westfalen finden im Februar und März Regionalwettbewerbe statt. Regionalwettbewerbsleiter ist Werner Decker, Oberstudienrat im Jülicher Gymnasium Haus Overbach.

Für die Besten des Wettbewerbs "Jugend forscht" geht es in die nächste Runde. Sie nehmen vom 20. bis 23. März am NRW-Landeswettbewerb bei Bayer in Leverkusen teil. Die Landessieger reisen dann zum Finale nach Freiburg, wo vom 19. bis 21. Mai der Bundeswettbewerb stattfindet.

Im Forschungszentrum konnte die Öffentlichkeit ab 15 Uhr die Arbeiten der Schüler besichtigen und mit den Teilnehmern diskutieren. In einer Feierstunde mit Prof. Joachim Treusch, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums, hat die Jury um 16 Uhr ihre Ergebnisse bekanntgegeben. Für das musikalische Programm sorgten wieder Schüler des Jülicher Gymnasiums Haus Overbach.

Am Regionalwettbewerb nahmen Schüler aus folgenden Orten mit den genannten Themen teil:

Hmmm ... Joghurt - Leverkusen

An welchen Standorten fühlen sich Bäume am wohlsten? - Mönchengladbach

Schildkröten am Oulusee - Leverkusen

Eisen in Cornflakes - Leverkusen

Sind Bullterrier Killer? - Leverkusen

Ich sehe was, was Du nicht siehst! - Aachen

Die Marke macht's - Linnich

Das Prinzip der Stimmerzeugung im Tierbereich und beim Menschen - Eupen (Belgien)

Nitratmessungen bei Pflanzen - Odenthal/Leverkusen

Experimenteller Nachweis des CO2 als Wachstumsfaktor der Pflanzen (Assimilation) - Alsdorf

Duftwolke - Leverkusen

Kristalle - Beobachtungen zum Wachstum - Leverkusen

Everybody Chocolate? - Leverkusen

Säure ätzend!? Denkste?! - Baesweiler

Chromatographie von Zuckern - Leverkusen

Solarstrom aus Glasschrott - Linnich/Jülich

Ein Bilder-Wörterbuch fürs Internet - Euskirchen

Partnerschaftliches Verhalten im Straßenverkehr - Langerwehe

Muss es immer teuer sein? - Jülich

Taschentücher: Sind teure oder billige besser? - Aldenhoven/Jülich

Wie funktioniert ein Thermometer? - Leverkusen

Wenn die Flasche aber nun ein Loch hat ...! - Baesweiler

Der Materie auf den Zahn gefühlt - Rastertunnelmikroskop selbst gebaut - Linnich/Jülich/Langerwehe

Regenschutz mit Zukunft? - Praktisches, sensorgesteuertes Fensterschließsystem - Mönchengladbach

Tisch-Crash - ab wann? - Korschenbroich/Mönchengladbach

Entwicklung und Bau eines Modell-Mantelstromtriebwerks - Bonn

Die Verknüpfung der modernen Verkehrssysteme - Aachen/Willich

Gleitschirmkonstruktion - Systementwicklung zur Optimierung von Leistung, Handling und Sicherheit - Pulheim

Projektion von dreifarbigen Lichtbildern - Nideggen


2006-02-20-JugendforschtGruppenbild06_klein_jpg

Foto: Forschungszentrum Jülich


Pressekontakt:

Peter Schäfer
Stellv. Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich
Tel. 02461 61-8028, Fax 02461 61-48106
E-Mail: p.schaefer@fz-juelich.de

Dr. Angela Lindner
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich
Tel. 02461 61-4661, Fax 02461 61-4666
E-Mail: a.lindner@fz-juelich.de


Servicemenü

Homepage