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Jülich: Bachem folgt Treusch

[13. Juni 2006]

Jülich, 13. Juni 2006 - Im Oktober 2006 wird Prof. Dr. Achim Bachem die Nachfolge von Prof. Dr. Joachim Treusch als Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich antreten. Dies entschied heute der Aufsichtsrat des Forschungszentrums.

"Herr Prof. Bachem ist eine hervorragende Besetzung für den Vorstandsvorsitz" sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dr. Herbert Diehl. "Er wird mit seiner Erfahrung in der Informationstechnik die Rolle, die das Supercomputing für Jülich spielt, ausbauen und für viele weitere Forschungsbereiche nutzbar machen." Das Forschungszentrum Jülich ist die größte multidisziplinäre Forschungsinstitution in Europa. Gesellschafter sind zu 90 Prozent der Bund und zu 10 Prozent das Land Nordrhein-Westfalen.

Prof. Dr. Achim Bachem ist seit 1996 Vorstandsmitglied des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dort verantwortlich für die Raumfahrt- und Verkehrsforschung sowie die Informations- und Kommunikationstechnologie. Bachem machte sich zuletzt einen Namen durch sein Verhandlungsgeschick im europäischen Programm GALILEO, wo es ihm gelang, für das DLR das europäische GALILEO-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen zu sichern.

Wissenschaftlich hat sich Bachem einen Namen auf dem Gebiet der kombinatorischen Optimierung (einem Spezialgebiet der Ange­wandten Mathematik) gemacht, wo er gemeinsam mit Grötschel und Korte in Bonn und ab 1983 als Direktor des Mathematischen Instituts an der Universi­tät zu Köln dieses noch recht junge Fachgebiet wesentlich mitgestal­tete. Weiterhin begleitete er den Aufbau des Supercomputings in Deutschland an vorderster Front.

Der derzeitige Amtsinhaber Prof. Joachim Treusch wurde 1987 Mitglied und 1990 Vorsitzender des Vorstandes. Er prägte das Forschungszentrum Jülich ganz wesentlich; keiner seiner Vorgänger war so lange im Amt wie er. Treusch steht für den Wandel Jülichs von der Kernenergieforschung hin zu einer multidisziplinär auf­ge­stellten Forschungseinrichtung.

Eine hochrangig besetzte internationale Perspektivkommission bescheinigte dem Forschungszentrum vor zwei Jahren exzellente Forschung; auf etlichen Feldern sei Jülich Weltspitze. Auf der Basis der Kommissionsempfehlungen wurde unter Treuschs Federführung eine klarere Struktur und straffere Organisation geschaffen, denen der Aufsichtsrat ebenfalls in seiner Sitzung am 13. Juni zustimmte.


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Foto: Forschungszentrum Jülich


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Foto: Forschungszentrum Jülich


Ansprechpartner:

Dr. Angela Lindner,
Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin
Tel. 02461 61-4661, Fax 02461 61-4666
E-Mail: a.lindner@fz-juelich.de


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