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"Jugend forscht" in Jülich

"Jugend forscht" und Forschungszentrum Jülich feiern gemeinsam Jubiläum. Das erste Alumni-Treffen ehemaliger Preisträger der Stiftung in Jülich.

[16. Juni 2006]

Jülich, 16. Juni 2006 - Wenn die Stiftung Jugend forscht an diesem Wochenende ihr 40-jähriges Bestehen feiert, ist das auch für das Forschungszentrum Jülich ein Grund zur Freude: Jugend forscht hat sich nämlich entschlossen, sein Jubiläum im und mit dem Forschungszentrum gemeinsam zu feiern. Dazu beginnt am Freitag das erste Alumni-Treffen ehemaliger Preisträger der Stiftung. Für etliche Teilnehmer dürfte das auch ein Wiedersehen mit dem Forschungszentrum werden.

An der dreitägigen Veranstaltung unter dem Motto "40 Jahre Jugend forscht - 50 Jahre Forschungszentrum Jülich" nehmen 170 ehemalige Preisträger teil. Das sind über ein Drittel aller Sieger, die Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb in vier Jahrzehnten hervorgebracht hat. Ziel des Events ist ein fachübergreifender Erfahrungsaustausch zwischen den Bundessiegergenerationen.

Die Stiftung Jugend forscht und das Forschungszentrum Jülich haben das Alumni-Treffen gemeinsam initiiert. Ein Welcome-Dinner im Krönungssaal des Aachener Rathauses bildet am Freitagabend den Auftakt. Am Samstagvormittag folgt eine Festveranstaltung im Forschungszentrum Jülich mit einer Ansprache der Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan. Anschließend diskutieren Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik - darunter DFG-Präsident Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker und VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs - zum Thema "Gehen Deutschland die Naturwissenschaftler und Ingenieure aus? "Die Teilnehmer besichtigen auch Institute des Forschungszentrums Jülich.

Das Forschungszentrum Jülich unterstützt Jugend forscht seit vielen Jahren. Regelmäßig richtet das Forschungszentrum im Frühjahr den Regionalwettbewerb aus. Die Siegerinnen und Sieger dieses Wettbewerbs kommen dann eine Runde weiter, und zwar in den Landeswettbewerb. "Finale" ist dann der Bundeswettbewerb. Für die Sieger der weiterführenden Wettbewerbe vergibt das Forschungszentrum Jülich "Patenschaften": Sie dürfen jeweils für eine Woche Institute ihrer Wahl besuchen und dort bei der Forschung mitmachen. Sie lernen an authentischen Arbeitsplätzen die Faszination der Forschung auf den Gebieten Gesundheit, Information, Umwelt und Gesundheit kennen. Und das beeinflusst nicht selten die Berufswahl der jungen Forscherinnen und Forscher, wie das Alumni-Treffen am Wochenende zeigt.

Die Feierlichkeiten von Jugend forscht passen hervorragend in das Jubiläumsjahr des Forschungszentrums Jülich, das auf 50-jähriges Bestehen zurückblickt. Als "Geburtsstunde" gilt der Gründungsbeschluss des Landtages von Nordrhein-Westfalen vom 11. Dezember 1956. Im Jahr seines 50-jährigen Bestehens, nach einem tief greifenden Wandel hin zu einem multidisziplinär ausgerichteten Zentrum, präsentiert Jülich seine vier großen Forschungsbereiche Gesundheit, Information, Umwelt und Energie. Dazu dienen die Jülicher Zukunftsforen, zu denen führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft eingeladen werden, sich über den Stand der Forschung zu informieren und gemeinsam über die Schlussfolgerungen zu diskutieren. Auf der großen Abschlussveranstaltung am 10. September wird sich das Forschungszentrum in seiner Gesamtheit vorstellen und seine Zukunftspläne präsentieren.

Über das Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum Jülich ist mit rund 4 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das größte multidisziplinäre Forschungszentrum in Europa. Seine Themen spiegeln die großen Herausforderungen der Gesellschaft wider: Erhalt von Gesundheit, Umgang mit Information, Schutz der Umwelt sowie Versorgung mit Energie. Langfristige, grundlagenorientierte und fächerübergreifende Beiträge zu Naturwissenschaft und Technik werden ebenso erarbeitet wie konkrete technologische Anwendungen für die Industrie. Charakteristisch für Jülich ist, dass sich die Forscher zweier zentraler Schlüsselkompetenzen bedienen: der Physik und des wissenschaftlichen Rechnens mit Supercomputern.

Das Forschungszentrum Jülich ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, dem Verbund der 15 nationalen Forschungszentren, die - bis auf wenige Ausnahmen - jeweils zu 90 % vom Bund und zu 10 % vom Sitzland finanziert werden.


Ansprechpartner:

Peter Schäfer
Stellvertretender Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 02461 61-8028, Fax 02461 61-4666
E-Mail: p.schaefer@fz-juelich.de

Dr. Angela Lindner
Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin
Tel. 02461 61-4661, Fax 02461 61-4666
E-Mail: a.lindner@fz-juelich.de


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