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Wissenschaftssommer und ESOF in München:

Forschungszentrum Jülich mit Supercomputer und Schülerlabor dabei

[10. Juli 2006]

Jülich/München, 10. Juli 2006 - Das Forschungszentrum Jülich engagiert sich auch in diesem Jahr wieder auf dem Wissenschaftssommer von "Wissenschaft im Dialog". In München wird es im Rahmen der ESOF ("EuroScience Open Forum") am eigenen Stand mit Expertengesprächen und Live-Simulationen seine Kompetenz im Supercomputing präsentieren - immerhin verfügt Jülich über den einzigen deutschen Höchstleistungsrechner unter den Top-Ten-Supercomputern der Welt. Gemeinsam mit den anderen Helmholtz-Zentren zeigt das Jülicher Schülerlabor JuLab auf dem Marienhof seine Arbeit; in diesem Jahr steht das Thema "Informationstransport" im Mittelpunkt.

Unter dem Motto "Supercomputing - Key Technology for the 21st Century" informiert das Forschungszentrum Jülich über die Rolle des Höchstleistungsrechnens in der Zukunft. Am eigenen Stand werden täglich um 10 Uhr morgens Wissenschaftler im Gespräch erklären, warum und wie sie die Computer-Simulationen nutzen. So zeigt der Wuppertaler Astroteilchenphysiker Zoltan Fodor, wie und warum erst die Simulationen am Rechner ermöglichen, die Bedingungen rund um die Geburt unseres Universums zu verstehen, und der Jülicher Materialwissenschaftler Stefan Blügel erklärt, wie man den Eigenschaften von neuen Speichermedien dank Supercomputer auf die Spur kommt.
In Live-Simulationen am JUBL, dem einzigen deutschen Rechner unter den Top-Ten der Welt, demonstriert Thomas Lippert, Leiter des Jülicher Supercomputerzentrums, was Supercomputer leisten können und welche Rolle sie für die europäische Forschungsland­schaft spielen. Die Präsentationen und Live-Simulationen finden Montag bis Mittwoch (17. - 19. Juli) jeweils um 10 Uhr am Stand (Nr. 3) des Forschungszentrums Jülich im Forum des Deutschen Museums in München statt.
Mehr Informationen hier (PDF).

Das Jülicher Schülerlabor JuLAB zeigt gemeinsam mit den anderen Helmholtz-Zentren auf dem Marienhof, wie bereits Kinder Wissenschaft verstehen können. In diesem Jahr kann man beim JuLab lernen, wie Informationen tran­s­portiert werden - sei es bei elektronischen Mails oder im Körper des Menschen: Mit Klebelektroden lässt sich etwa die Reizleitung im eigenen Körper beobachten, das Hörrohr veranschaulicht, wie überraschend empfindlich das eigene Hören ist, und eine Computermaus, die zieht und schiebt, vermittelt das Gefühl, reale Dinge zu berühren, obwohl es sich nur um Objekte im Computer handelt. Das JuLab ist vom 14. - 18. Juli präsent.


Pressekontakt:

Kosta Schinarakis
Wissenschaftsjournalist
Forschungszentrum Jülich
Tel. 02461 61-4771, Fax 02461 61-4666,
E-Mail: k.schinarakis@fz-juelich.de

Dr. Angela Lindner
Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin
Tel. 02461 61-4661, Fax 02461 61-4666
E-Mail:a.lindner@fz-juelich.de


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