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Minister informiert sich über Jülicher Photovoltaik

[5. Juni 2007]

Jülich / Essen, 5. Juni - Eine Reihe von hochrangigen Besuchern begrüßte das Forschungszentrum Jülich am Wochenende auf seinem Stand bei der Messe für Umwelttechnologien ECOTEC, die parallel zum Treffen der Umweltminister auf der Zeche Zollverein in Essen stattfand. Neben den beiden Staatssekretären im Bundesumweltministerium (BMU), Michael Müller und Astrid Klug, zeigte sich auch NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg sehr interessiert an den neuartigen Dünnschicht-Solarzellen aus Jülich. Zahlreiche Bürger und Bürgerinnen informierten sich an den drei Messetagen und während der "Langen Nacht der Industriekultur" über die Jülicher Forschung.

Besonders freute sich Minister Uhlenberg über den breiten Ansatz der Forscher. Rund 50 Mitarbeiter des Jülicher Institutes für Energieforschung beschäftigen sich hauptsächlich mit der Photovoltaik. Sie untersuchen das komplexe Gesamtsystem von dem Material auf der atomaren Skala, über die Strukturierung der dünnen Schichten bis hin zu Schaltungskonzepte für ganze Solarmodule. Insgesamt forschen rund 500 Mitarbeiter in Jülich an neuen und verbesserten Energietechniken und machen es auf dem Gebiet zum größten öffentlichen Forschungsunternehmen in Deutschland.

Im Bereich Photovoltaik konzentriert sich die Forschung auf die Silizium-Dünnschicht-Solarzelle. Die photoaktive Schicht ist dabei nur einige Mikrometer dick und beträgt damit nur ein hundertstel der bestehenden Wafer-Technik. Einerseits spart man teures Silizium, andererseits lassen sich kostengünstige Trägermaterialen wie Kunststoff- oder Metallfolien einsetzen. Zudem werden selbst großflächige Solarzellen in einem Arbeitsschritt hergestellt. Diese Kostenvorteile sollen die Photovoltaik für den Massenmarkt reif machen.


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NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg ließ sich anhand des Modells vom "Jülicher Solardorf" erklären, wie die Dünnschicht-Photovoltaik einen flächendeckenden und kostengünstigen Einsatz von Solarzellen ermöglichen will. (v.l.n.r. NRW-Minister Eckhard Uhlenberg, Kosta Schinarakis und Thilo Kilper vom Forschungszentrum Jülich, Foto: Forschungszentrum Jülich)


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Bundesstaatssekretär Michael Müller (2.v.l.) und Regierungsdirektor Karl Tempel (l.) informierten sich wie dünne Siliziumschichten Licht in Strom umwandeln und kostengünstig herzustellen sind. (v.l.n.r. Regierungsdirektor Karl Tempel und Staatssekretär Michael Müller vom BMU, Karsten Bittkau und Thilo Kilper vom Forschungszentrum Jülich, Foto: Forschungszentrum Jülich)


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Bundesstaatssekretärin Astrid Klug ließ sich die Vorteile der neuartigen Dünnschichtsolarzelle erklären, die so flexibel sind, dass sie sich sogar auf Folien aufbringen lassen. (v.l.n.r. Staatssekretärin Astrid Klug vom BMU und Thilo Kilper vom Forschungszentrum Jülich, Foto: Forschungszentrum Jülich)


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Während der "Langen Nacht der Industriekultur" kamen viele Interessierte, um sich auf dem Ausstellungsgelände der alten Zeche Zollverein auch über die neuste Forschung aus Jülich zu informieren. (Foto: Forschungszentrum Jülich)

Weitere Informationen:

Pressekontakt:

Kosta Schinarakis
Wissenschaftsjournalist, Unternehmenskommunikation
Forschungszentrum Jülich, 52425 Jülich
Tel. 02461 61-4771, Fax 02461 61-4666
Mobil 0174 166 765 3
E-Mail: k.schinarakis@fz-juelich.de


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