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Jülich: Erfolg durch Spitzenforschung und Kooperation

Das Forschungszentrum Jülich zieht äußerst positive Bilanz für 2007 und stellt ehrgeizige Zukunftspläne vor

[5. Dezember 2007]

Bilder vom Jahresempfang

Videomitschnitt des Jahresempfangs (Real-Format)

Videomitschnitt des Jahresempfangs (WMV-Format)

Einspieler Prof. Grünberg (Real-Format und WMV-Format)

Einspieler Prof. Fink (Real-Format und WMV-Format)

Einspieler Dr. Kiendler-Scharr (Real-Format und WMV-Format)

Einspieler Dr. Koch (Real-Format und WMV-Format)


Mit dem Nobelpreis für Physik, der Inbetriebnahme des schnellsten zivilen Superrechners weltweit und der Gründung der Jülich Aachen Research Alliance - JARA verwies heute Prof. Dr. Achim Bachem auf eine äußerst erfolgreiche Bilanz des Jahres 2007, seines ersten Jahres im Amt als Vorstands­vorsitzender des Forschungszentrums Jülich. Anlass für die Bilanz war die Jahrespressekonferenz des Forschungs­zentrums Jülich unmittelbar vor dem jährlichen Empfang, zu dem das Forschungszentrum erstmals wieder auf den eigenen Campus einlud und prominente Gäste begrüßte.

"Jülich hat in diesem Jahr erneut bewiesen, dass es über ein exzellentes wissenschaftliches Repertoire verfügt, dass es für die zukünftigen wissenschaftlichen Herausforderungen hervorragend aufgestellt ist und dass es in der Lage ist, innovative Impulse für die Strukturreform der deutschen Forschungslandschaft zu setzen", sagte Bachem heute Mittag auf der Jahrespressekonferenz des Forschungszentrums und spielte damit auf drei der heraus­ragen­den Ereignisse des Jahres 2007 an: den Physik-Nobelpreis, der am 10. Dezember in Stockholm an den Jülicher Material­forscher Peter Grünberg verliehen wird, die Inbetriebnahme des schnellsten zivilen Supercomputers weltweit im November und die Gründung der Jülich Aachen Research Alliance – JARA Anfang August gemeinsam mit der Exzellenzuniversität RWTH Aachen.

Bachem stellte die Strategie des Forschungszentrums für die kommenden Jahre vor. Jülich will auf der Basis seiner Kernkompe­tenzen in der Physik, der Materialforschung und den Simulations­wissen­­schaften weiterhin exzellente Forschungsergebnisse er­zielen, um die nationale und europäische Forschungslandschaft mit zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei die drei inhaltlichen Schwer­punkte Gesundheitsforschung, Energie- und Umwelt­forschung sowie die Erforschung der Grundlagen zukünftiger Informationstechnologien.

"Zukünftig werden wissenschaftliche Inventionen vor allem an den Schnittstellen der klassischen Disziplinen entstehen, und genau darin sind wir in Jülich besonders gut", sagte Bachem in Bonn und verwies als Beispiele auf den Jülicher Hirnschrittmacher, der ge­meinsam von Physikern und Medizinern entwickelt wurde, und die Jülicher Atmosphären­forschung, wo Biologen, Physiker und Simu­lationswissenschaftler Hand in Hand arbeiten.

"Wir bündeln unsere Kräfte programmatisch und gehen neue Wege durch strategische Partnerschaften mit Hochschulen, Forschungs­einrichtungen und Industrie" sagte Bachem. So entwickeln Jülicher Forscher gemeinsam mit Siemens das weltweit einmalige 9,4-Tesla-MR/PET-Gerät für die bildgestützte Analyse von Hirn­struk­turen (Einweihung 2008) oder erarbeiten zukünftige Generationen von Supercomputern mit Unternehmen wie IBM weiter (Einweihung Petaflop-Rechner in 2009). In groß angelegten Forschungs­alli­an­zen mit anderen Helmholtz-Zentren wird breit aufgestellte For­schung voran getrieben, zum Beispiel die Materialfor­schung an Membranen im Verbund MEM-BRAIN. Ausgelöst durch die Exzellenz­initiative gehen Jülich und Aachen mit JARA neue Wege in der strategischen Zusammenarbeit. Wichtige Aspekte sind dabei die Bündelung der Kompetenzen in ausgewählten Forschungs­feldernsowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Anlässlich der Pressekonferenz stellte Bachem auch das neue Mitglied des Vorstandes, Dr. Sebastian M. Schmidt, vor, der seit November 2007 für den Bereich Schlüsseltechnologien und Struktur der Materie verantwortlich ist. Schmidt freut sich auf die Herausforderung, in diesem erstklassigen Helmholtz-Zentrum zu arbeiten, und will seine Erfahrungen, die er in der Grundlagen­forschung sowie in der Administration gewonnen hat, gezielt einsetzen: "Eine große, wenn nicht die wichtigste Stärke Jülichs ist die Grundlagenforschung. Aufbauend auf dieser starken Basis werden wir gemeinsam das ebenfalls vorhandene Anwendungs­potenzial erschließen."

Bilder vom Jahresempfang


Pressekontakt:

Dr. Angela Lindner
Leiterin Unternehmenskommunikation
Tel. 02461 61-4661, Fax 02461 61-4666
E-Mail: a.lindner@fz-juelich.de


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