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Weiteres Highlight für Jülich

Gemeinsames Demenzzentrum mit Köln und Bonn

[11. März 2008]

Das neue "Helmholtz-Zentrum Bonn - Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen" wird, wie das BMBF heute bekannt gab, seinen Sitz zukünftig in Bonn haben. Das Forschungszentrum Jülich ist Partner im erfolgreichen Antrag, der sich im Wettbewerb mit starken Gruppen aus ganz Deutschland durchgesetzt hat. Mit der Fokussierung seines Forschungsportfolios in der Gesundheit auf den Bereich der Hirnforschung hat Jülich die notwendigen und richtigen Schritte eingeleitet, um mit seinen starken Partnern in der Region ein einmaliges Kompetenznetzwerk in Deutschland aufzubauen.

"Wir freuen uns, dass wir uns gemeinsam mit unseren Partnern im Wettbewerb durchgesetzt haben. Die Stärke unseres Antrags begründet sich neben der wissenschaftlichen Expertise und Konzeption vor allem in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit der Antragsteller Universitätsklinikum Bonn, der Forschungseinrichtung CAESAR, des Max-Planck-Instituts für Altersforschung und der Universität zu Köln sowie des Forschungszentrums Jülich", betonte der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Professor Bachem.

Das Forschungszentrum Jülich bringt in das Demenzzentrum seine international anerkannte Gesundheitsforschung ein, eine Kombination aus exzellentem wissenschaftlichen Know How und einer großforschungsspezifischen Infrastruktur wie z. B. innovativen bildgebenden Verfahren für die Hirnforschung. So wird demnächst auf dem Jülicher Campus das weltweit einmalige 9,4 Tesla MR-PET-System installiert, das von Jülicher Wissenschaftlern gemeinsam mit dem Unternehmen Siemens entwickelt wurde. In 2007 hat es rund 50 Mio Euro für die Gesundheitsforschung verwendet. "In Zukunft werden wir rund 80% dieser Mittel in die Demenzforschung stecken", sagte Bachem.

Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Thomas Rachel, sagte heute zu der Entscheidung: "Ich freue mich, dass das neue Zentrum ins Rheinland kommt und die besonderen Kompetenzen des Forschungszentrums Jülich mit seinen exzellenten Möglichkeiten bei der Bildgebung des menschlichen Gehirns bei der Entscheidung für Bonn eine wichtige Rolle gespielt haben. Hiermit sind dieses Kompetenzfeld und die entsprechenden Investitionen am Standort Jülich nachhaltig gesichert."

Der NRW Innovationsminister, Prof. Andreas Pinkwart, sagte:"Ohne das Engagement Jülichs wäre es nicht zu dieser Positionierung des Auftrags im Wettbewerb gekommen."

Pressekontakt:

Dr. Angela Lindner
Leiterin Unternehmenskommunikation
Forschungszentrum Jülich, 52425 Jülich
Tel. 02461 61 - 3007
E-Mail: a.lindner@fz-juelich.de


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