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Elektronik auf einem Millionstel Millimeter

JARA-Fachtagung Nanoelektronik startet am 13. Mai

[8. Mai 2008]

Jülich, 8. Mai 2008 - Wie kaum eine andere Technologie prägt die Nanoelektronik unsere Zeit. Ob in Handys, Digitalkameras oder PC - winzige Transistoren und Chips auf Halbleiterkristallen bilden die Basis für unser modernes Alltagsleben. Aktuelle Forschungsergebnisse der Nanoelektronik und neue Strategien für Anwendungen stehen im Mittelpunkt einer Fachtagung, die vom 13. bis 15. Mai in Aachen stattfindet. 160 Forscher aus Wissenschaft und Industrie haben sich angemeldet für die "Nanoelectronics Days" der JARA-FIT-Sektion der Jülich Aachen Research Alliance (JARA), eines Zusammenschlusses des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen.

"Die Miniaturisierung von elektronischen Bauelementen ist eine wesentliche technische Revolution der zurückliegenden Jahrzehnte. Kaum ein Produkt kommt heute ohne zusätzliche elektronische Intelligenz aus. Das Rennen für eine weitere permanente Verkleinerung bis an seine ultimative Grenzen ist in vollem Gange", erläutert Dr. Sebastian M. Schmidt, Mitglied des Vorstands für den Bereich Schlüsseltechnologie und Struktur der Materie im Forschungszentrum Jülich, der gemeinsam mit dem Rektor der RWTH Aachen, Professor Burkhard Rauhut, die Tagung am Dienstag eröffnen wird. "Mit unserem Zusammenschluss JARA-FIT wollen wir ein Motor für den Fortschritt auf diesem Gebiet in Deutschland sowie international sein."

Durch welche Verfahren, Techniken und neuen Materialien die Verkleinerung der elektronischen Bauelemente fortgesetzt werden kann ist Thema der Nanoelectronics Days. Schwerpunkte der Tagung liegen etwa auf alternativen ultrakleinen Bauelementen im Nanometerbereich, auf atomaren Strukturen, auf innovativen Architekturen aus bewährter Halbleitertechnik oder der Ausnutzung des Elektronenspins als Informationseinheit. Eine solche Alternative sind magnetische Schaltelemente ähnlich denjenigen, die Nobelpreisträger Peter Grünberg vom Forschungszentrum Jülich erfunden hat und die bereits die Festplatten bis zur heutigen Leistungsstärke getrieben haben.

Weitere Informationen:


Pressekontakt:

Angela Wenzik
Wissenschaftsjournalistin
Forschungszentrum Jülich
Institut für Festkörperforschung
Tel. 02461 61-6048
E-Mail: a.wenzik@fz-juelich.de


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