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Wolfgang Gunia: "2008 ist ein Spitzenjahrgang"

Für 38 Absolventen des Forschungszentrums beginnt der Ernst des (Berufs-)Lebens

[30. Juni 2008]

Jülich, Juni 2008 - Da ist sich Klaus-Rainer Schubert sicher: Mit einer Ausbildung im Forschungszentrum Jülich legen sich junge Menschen ein "Bomben-Fundament" für ihr zukünftiges Arbeitsleben. Auch der Leiter der Zentralen Berufsausbildung konnte sehr zufrieden sein, als er die 38 Azubis offiziell ins Berufsleben entließ. Mehr als die Hälfte von ihnen schloss mit den Noten 1 oder 2 ab. "Das haben wir im Forschungszentrum noch nie gehabt." Esther Breuer, Janine Klapper und Christian Riegel sind die drei, bei denen ein "Sehr gut" unter dem Zeugnis steht.

Aber: Landrat Wolfgang Spelthahn und Jülichs zweiter Bürgermeister Wolfgang Gunia waren sich einig, dass die Lehrzeit heute nur eine Stufe im lebenslangen Lernen sein kann und dass Fortbildung zu einem erfolgreichen Berufsleben gehört. Klaus-Rainer Schubert brachte die Sache auf den Punkt: "Karriere, das ist nicht nur der Weg nach oben an die Spitze. Karriere bedeutet auch, sich fachlich in die Breite zu entwickeln."

Der Abschluss-Jahrgang 2008 gibt dazu alle Hoffnung: Laut Schubert liegt der Anteil der Noten "Gut und besser" mit 51 Prozent über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt von 44 Prozent. Auch bei den "Einsern" liegen die Jülicher Absolventen im selben Zeitraum mit 7,7 Prozent darüber; im Kammerdurchschnitt erreichen drei Prozent der Absolventen diese Note.

Es ist beinahe Tradition, dass die Biologielaboranten mit einem besonders guten Ergebnis abschneiden. "In diesem Jahr machen ihnen aber die Technischen Zeichner mächtig Konkurrenz", stellte Dr. Ulrich Krafft heraus. Der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende zeigte sich einerseits sehr zufrieden mit dem Abschneiden der Azubis und stolz darauf, dass das Forschungszentrum gegenwärtig auf eine Ausbildungsquote von fast neun Prozent kommt. Krafft wies aber auch auf die "finanziell schwierigen Zeiten" hin, die auch das Forschungszentrum zu spüren bekomme. Als einen wesentlichen Grund nannte er die jüngsten Tariferhöhungen. Deshalb bat Krafft um Verständnis dafür, dass darüber nachgedacht werden müsse, ob Jülich weiterhin so viele Ausbildungsfächer anbieten kann.

Landrat Spelthahn zeigte sich jedoch zuversichtlich, denn schließlich habe der Landkreis Düren mittlerweile eine "hervorragende Beschäftigungslage". Er dankte dem Forschungszentrum für das Engagement und die hohe Qualität der Ausbildung in der Region. Für Wolfgang Gunia und Heinz Gehlen von der IHK hingegen gehört beim "Spitzenjahrgang 2008" - so Gunia - auch dazu, dass er bei der Jobsuche mobil sein muss. Es werde aber auch gern gesehen, wenn die jungen Leute nach einer Zeit, in der sie beruflich viele wichtige Erfahrungen sammeln können, in ihren Heimatkreis zurückkehrten.


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