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Kick-off-Meeting zur Atmosphärenforschung

[19. Oktober 2008]

Jülich, 19. Oktober 2008 - Im Rahmen eines internationalen Projekts "IAGOS ERI" errichten Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich mit 15 Partnern eine globale Beobachtungsplattform zur Erforschung der Erdatmosphäre. Gemeinsam mit ihren internationalen Kooperationspartnern trafen sich die Jülicher Wissenschaftler zum Startmeeting im Kasteel Vaeshartelt in Maastricht.

Prominente Wissenschaftler sowie Vertreter der Europäischen Union, des Bundesforschungsministeriums, der Weltorganisation für Meteorologie, zahlreicher Fluggesellschaften aus Europa und Fernost und des europäischen Flugzeugherstellers Airbus waren der Einladung nach Maastricht gefolgt. "Eine komplexe Infrastruktur ist unabdingbar für die Bearbeitung gesellschaftlicher Herausforderungen, wie beispielsweise der Erforschung des globalen Klimawandels bei der europäischen Forschungsplattform IAGOS. Die Koordination einer solchen komplexen Wissenschaftsinfrastruktur, die die führenden Partner aus Forschung und Industrie in einer globalen Strategie vereint, ist eine originäre Aufgabe der Helmholtz-Gemeinschaft und des Forschungszentrums Jülich", sagte Dr. Sebastian Schmidt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich für den Bereich Schlüsseltechnologie und Struktur der Materie.

IAGOS ERI steht für "In-service Aircraft for a Global Observing System - European Research Infrastructure". Koordiniert vom Forschungszentrum Jülich, einem Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, arbeiten bei IAGOS ERI 16 Partner aus Wissenschaft und Industrie zusammen, darunter Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien sowie die Luftfahrtunternehmen Airbus, Air France, British Airways, China Airlines, Iberia und Lufthansa.

Um die Erdatmosphäre besser beobachten zu können, installieren die Forscher an Passagierflugzeugen spezielle Sensoren, die ständig Spurengase, Aerosole und Wolkentröpfchen messen. Zusammen mit den gesammelten Daten von Forschungssatelliten, Bodenstationen und Langstreckenjets erwarten die Forscher dadurch erhebliche Verbesserungen in der Genauigkeit von Klimaprognosen und neue Erkenntnisse über die fortschreitende Globalisierung der Luftver­schmutzung.

Erfahrungen mit der "Klimaforschung per Linienflug" haben die Jülicher Forscher bereits seit über zehn Jahren. Seit 1994 sammeln sie auf diese Weise Daten zum Ozon- und Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre.

Weitere Informationen

Ansprechpartner:

Dr. Andreas Volz-Thomas
Tel. 02461 61-6730
E-Mail: a.volz-thomas@fz-juelich.de


Pressekontakt:

Stefanie Tyroller
Tel. 02461 61-8031
E-Mail: s.tyroller@fz-juelich.de

Annette Stettien
Tel. 02461 61-2388
E-Mail: a.stettien@fz-juelich.de


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