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(Ein-)Blick in den Nanokosmos

Schüler erforschten die Nanowelt am Jülicher Schülerlabor

[15. Oktober 2008]

Jülich, 14. Oktober 2008 - Forschung statt Ferien: Elf Oberstufen­schülerinnen und -schüler aus mehreren weiterführenden Schulen tauchten am Schülerlabor des Forschungszentrums Jülich eine Woche in Nanowelten ein. Im Rahmen der Projekt­woche "Nano - die Welt der Zukunft" besichtigten sie in der zweiten Oktoberwoche Labore, hörten Vorträge von Jülicher Wissenschaftlern und führten eigenständig Experimente durch. Exkursionen in den Chemiepark Marl und zum NanoTruck des Bundesforschungsministeriums rundeten die Woche ab.

Membranen für die Energietechnik, Teilchenbeschleuniger und Kernspintomographie - dies sind nur einige der Themen, die elf Oberstufenschüler in der Nano-Projektwoche im "JuLab", dem Schülerlabor des Forschungszentrums Jülich, kennenlernten. Mithilfe von verschiedenen Elektronenmikroskopen "tasteten" sich die Jugendlichen in die Nanowelt vor. Hier geht es um Teilchen, die 1 000 000 Mal kleiner als eine Ameise sind. Einmal im Jahr bietet das Schülerlabor den Workshop für interessierte Jugendliche an. Und diese nutzen gerne die seltene Gelegenheit, in ihrer Freizeit hautnah Einblick in die tägliche Arbeit von Forschern zu gewinnen: So ist ein Schüler extra aus Offenbach angereist, um sich in Jülich aus erster Hand über die Nanotechnologie zu informieren.

"Das JuLab will eine sinnvolle und praxisorientierte Ergänzung zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht in der Schule bieten", erläutert die Lehrerin Anne Fuchs-Döll die Mission des Schülerlabors. "Die Jugendlichen sollen durch eigenes Experi­men­tieren die Gesetze der Natur erforschen." Deshalb ist der wichtigste Bestandteil der Projektwoche das selbstständige Experimentieren unter Anleitung erfahrener Pädagogen und Wissenschaftler. "Spannend war, das methodische Vorgehen in der Wissenschaft zu erlernen", so ein Teilnehmer. So werde nicht einfach drauflos experi­mentiert, sondern sorgfältige Vorbereitung und Planung bilde die Grundlage.

Vorträge von Jülicher Forschern führten die Schüler in aktuelle Jülicher Forschungsprojekte ein. Das Projekt "Brennstoffzelle" etwa baut auf die Nanotechnologie, um die energieumwandelnden Zellen zu verkleinern, leistungsfähiger zu machen und die Produktions­kosten zu verringern.

Auf Einladung des Unternehmens Evonik besuchten die Jugend­lichen außerdem den Chemiepark in Marl, um neben der Grund­lagenforschung auch die Anwendungsmöglichkeiten der Nano­technologie kennenzulernen. Im NanoTruck des Bundesforschungsministeriums schließlich informierten die Schüler sich über Ausbildungs- und Karrierewege in die Nanotechnologie.

Fazit der Schüler: "Die Nano-Woche hat uns rundherum gefallen. Wie erhofft, haben wir einen realen und spannenden Einblick in die Forschung erhalten."


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So macht Wissenschaft Spaß: Elf Oberstufenschüler erforschten in den Herbstferien am Schülerlabor des Forschungszentrums Jülich die spannende Welt im Kleinen.

Foto: Forschungszentrum Jülich


Anmerkung:
Diese Pressemitteilung wurde von den Teilnehmern selbst unter Anleitung verfasst.

Links: JuLab - Das Schülerlabor des Forschungszentrums Jülich


Pressekontakt:

Angela Wenzik
Wissenschaftsjournalistin
Forschungszentrum Jülich
Institut für Festkörperforschung
52425 Jülich
Tel. 02461 61-6048
E-Mail: a.wenzik@fz-juelich.de


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