Suche

zur Hauptseite

Navigation und Service


Knackige Aufgaben für den talentierten Nachwuchs

Endausscheidung zur Internationalen PhysikOlympiade 2009 im Forschungszentrum Jülich

[9. April 2009]

Jülich, 9. April 2009 — Eine Woche Klausuren in Physik, und das auch noch während der Osterferien: Was für einige wie ein Albtraum klingt, ist für eine Schülerin und 15 Schüler eine spannende Herausforderung. Vom 14. bis zum 19. April kommen sie zur 4. Runde der 40. Internationalen PhysikOlympiade im Forschungszentrum Jülich zusammen. Dabei wollen sie die fünf Besten unter ihnen finden, die Deutschland im Sommer auf dem internationalen Wettbewerb in Merida, Mexiko vertreten werden.

Während der Auswahlrunde lösen die Jugendlichen Aufgaben, die von der Wettbewerbsleitung und ehemaligen Teilnehmern zusammen mit Wissenschaftlern des Forschungszentrums entwickelt worden sind. Neben den Klausuren haben die jungen Talente Gelegenheit, sich einen Eindruck von der Forschung in Jülich zu verschaffen und ihr Wissen in theoretischen und experimentellen Seminaren zu vertiefen. Exkursionen führen sie zum Tagebau nach Inden und zur Sternwarte nach Aachen. Mindestens aber ebenso wichtig ist für die Jugendlichen der rege Austausch unter Gleichgesinnten und mit den Wissenschaftlern vor Ort.

Am Sonntag, den 19. April 2009, werden dann in einer feierlichen Preisverleihung ab 10 Uhr die fünf Sieger dieser Woche und damit die Mitglieder des Nationalteams im Jülich Supercomputing Centre des Forschungszentrums gekürt. Doch auch die Teilnehmer, die nicht nach Mexiko fliegen, haben allen Grund, stolz auf sich zu sein: Sie haben sich unter mehr als 350 Jugendlichen bundesweit für die Endausscheidung qualifiziert und gehören damit zu den besten Physiknachwuchstalenten in Deutschland.

Die Internationale PhysikOlympiade - kurz IPhO - und das Auswahlverfahren in Deutschland sind Wettbewerbe für physikbegeisterte Jugendliche, die Spaß an knackigen Aufgaben haben und sich auch außerhalb der Schule mit Physik beschäftigen wollen. Auf internationaler Ebene nehmen jährlich mehr als 80 Länder an der IPhO teil. Der Wettbewerb bietet so frühzeitig die Möglichkeit, auf nationaler und internationaler Ebene fachliche Kontakte zu knüpfen. Der bundesweite Auswahlwettbewerb wird vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) an der Universität Kiel in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder und unter finanzieller Unterstützung durch das BMBF durchgeführt.

Weitere Informationen:

http://www.ipho.info

Kontakt:

Andrea Borch, Schülerlabor JULAB
Tel. 02461/61-1428
E-Mail: a.borch@fz-juelich.de

Pressekontakt:

Erhard Lachmann, M.A., Pressereferent
Tel.: 02461-61-1841
E-Mail: e.lachmann@fz-juelich.de


Servicemenü

Homepage