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Starke Simulationswissenschaft

Neues Magazin aus Jülich setzt den Schwerpunkt bei Supercomputern und Simulationen

[8. Januar 2009]

Jülich, 8. Januar 2009 – Computersimulationen bilden inzwischen neben Theorie und Experiment die dritte Säule der Forschung. Wie verteilen sich Schad- und Spurenstoffe in der Atmosphäre, und wie beeinflussen sie unser Klima? Unter welchen Bedingungen können aus unbelebter Materie einfachste Eiweißmoleküle und somit Bausteine des Lebens entstehen? Zu welcher räumlichen Gestalt falten sich Proteine im Körper? Das neuste Heft der Magazinreihe "Forschen in Jülich" zeigt, wie der Supercomputer Antworten auf diese und andere Fragen gibt.

Neben wissenschaftlichen Fragen widmet sich das Forschungszentrum der Aufgabe, Wissenschaftlern auch in Zukunft die weltweit schnellsten Supercomputer zur Verfügung zu stellen oder neue Methoden und Werkzeuge zu entwickeln. Dazu gehören die Visualisierungen von großen Datenmengen, wie die Analyse von Informationsflüssen. Das Magazin zeigt, wie der hohe Mehrwert der Jülicher Supercomputer für die Forschung entsteht: durch die Kombination der Kompetenz in der Simulationswissenschaft mit dem vielfältigen naturwissenschaftlichen Umfeld.

"Doch das Forschungszentrum Jülich setzt nicht in erster Linie auf Prozessoren, sondern auf Köpfe", sagt Prof. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich. "Deshalb übernehmen wir auch eine Vorreiterrolle bei der deutschen Forscherausbildung in den Simulationswissenschaften", ergänzt Dr. Sebastian M. Schmidt, Mitglied des Vorstands für den Bereich Schlüsseltechnologie. Gemeinsam mit der RWTH Aachen werden beispielsweise Master- und PhD-Studiengänge an der "German Research School for Simulation Sciences (GRS)" angeboten. Kurse und Fortbildungen zum Programmieren von Supercomputern werden vom Jülich Supercomputing Centre regelmäßig veranstaltet.

Mit seinen Partnern in Deutschland und Europa gestaltet das Forschungszentrum Jülich die Supercomputerlandschaft in Europa und bietet Zugriff auf Supercomputerleistung auf internationalem Spitzenniveau. Das Magazin "Forschen in Jülich: Supercomputer und Simulationen" gibt einen spannenden Einblick in diese zukunftsträchtige Technologie.

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Download (PDF)

Das Heft "Supercomputer und Simulation" kann unter folgender Adresse kostenlos bestellt werden:

Annemarie Winkens
Unternehmenskommunikation
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich
E-Mail: a.winkens@fz-juelich.de
Telefax: 02461 61-8282

Die elektronische Version dieser und anderer Broschüren aus Jülich finden sich hier


Pressekontakt:

Kosta Schinarakis
Tel. 02461 61-4771
E-Mail: k.schinarakis@fz-juelich.de


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