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Mehr Platz für Mathe, Physik und Technik

Erster Spatenstich für Neubau des Schülerlabors JuLab im Forschungszentrum Jülich

[11. September 2009]

Jülich, 11. September 2009 – Das JuLab wächst: Vorstandsvorsitzender Prof. Achim Bachem und Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungs- und Forschungsministerium, setzten jetzt den symbolischen ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau des Schülerlabors im Forschungszentrum Jülich, einem Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft.

In dem Neubau mit einer Nutzfläche von rund 420 Quadratmetern finden vor allem Labore und Seminarräume Platz. Schüler und Schülerinnen können dort unter Anleitung des JuLab-Teams ihr Wissen in den Bereichen Physik, Mathematik und Technik vertiefen und bei Versuchen praktisch umsetzen. Die Experimentierräume im bestehenden Bau in direkter Nachbarschaft bleiben der Chemie und Biologie vorbehalten. Die Kosten für die Erweiterung belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Konjunkturpakets II. Mitte 2011 soll der JuLab-Neubau fertig sein.

"In Jülich forschen wir für die Zukunft. Das bedeutet, dass wir Forschung nicht nur inhaltlich vorantreiben, sondern auch jungen Menschen das richtige Umfeld bieten, um sich mit Wissenschaft vertraut zu machen und Forschungsvorbilder zu finden", sagte Achim Bachem. Jugendliche, die im Julab mit Forschung in Berührung kommen, erlebten zugleich, wie der Alltag von Wissenschaftlern aussehen kann. "Damit ist das Julab ein wichtiger Ort der Nachwuchsförderung, auf den wir sehr stolz sind."

Staatssekretär Thomas Rachel hob hervor, wie wichtig Einrichtungen wie das JuLab sind: "Deutschland braucht gut ausgebildeten Nachwuchs in den technischen und naturwissenschaftlichen Berufen, fähige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, kreative Ingenieurinnen und Ingenieure. Das ist der Schlüssel zu neuen und innovativen Produkten und Dienstleistungen, und damit zu Wohlstand in unserem Land." Deshalb sei es wichtig, junge Menschen so früh wie möglich für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. "Schülerlabore wie das JuLab leisten hier Großartiges."

Karl Sobotta, der das Schülerlabor leitet, freut sich darauf, den Besuchern von 2011 an mehr Platz bieten zu können. "Dadurch haben wir in Zukunft viel mehr Möglichkeiten, Kindern und Jugendlichen die Faszination von Naturwissenschaften und Technik zu vermitteln."

Das Schülerlabor JuLab wurde 2005 gegründet. Es bietet eine praxisorientierte Ergänzung zum Unterricht in der Schule. Schulklassen aller Schulformen ab Klasse 5 können das JuLab besuchen. Die Schülerinnen und Schüler erforschen durch eigenes Experimentieren zu aktuellen Forschungsthemen die Spielregeln der Natur und werden so neugierig auf Naturwissenschaften.

Website des Schülerlabors JuLab


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Spatenstich zur Erweiterung des Schülerlabors JuLab am Forschungszentrum Jülich: v.l.n.r.: Karl Sobotta, Leiter des JuLab; Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungs- und Forschungsministerium; Prof. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich.


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Jens Kuchenbecker, Leiter des Geschäftsbereichs Planen und Bauen, erläutert die Pläne für den Neubau, in dem Labore und Seminarräume für Physik, Mathematik und Technik eingerichtet werden. Fotos: Forschungszentrum Jülich


Pressekontakt:

Kosta Schinarakis
Tel. 02461 61-4771
E-Mail: k.schinarakis@fz-juelich.de


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