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Hilfe für Japan-Rückkehrer und Forschungspartner

Alle Helfer, die bei der Bewältigung der Krise in Japan im Rettungsdienst oder im Katastrophenschutz tätig waren, können sich im Forschungszentrum Jülich auf radioaktive Stoffe untersuchen lassen, die sie evtl. mit der Nahrung oder der Atemluft aufgenommen haben. Die Möglichkeit zu einer solchen Untersuchung steht auch allen anderen besorgten Japan-Rückkehrern offen. Das Forschungszentrum führt diese Messungen mithilfe eines so genannten „Body Counters“ (Ganzkörperzähler) durch. Dabei messen vier Detektoren in einem sorgfältig abgeschirmten Raum die Strahlung, die aus dem Körper austritt. So kann festgestellt werden, um wie viel und welche Art von radioaktiver Strahlung es sich handelt. Eine Messung dauert in der Regel etwa 10 Minuten.

Neben dem Forschungszentrum Jülich stellen auch das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (LIGA) sowie die Universitätskliniken Essen und Köln weitere „Body Counter“ zur Verfügung. Die Anmeldung zur Untersuchung kann unter folgender Telefonnummer vorgenommen werden: 0211/3101-2430.

Das Forschungszentrum Jülich verfügt über eine amtlich anerkannte Inkorporationsmessstelle für die Bundeslänger Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, wo regelmäßig Routinemessungen bei strahlenexponierten Mitarbeitern des Forschungszentrums und auch Dritten vorgenommen werden.

Jülicher Mitarbeiter zurück in Deutschland

Drei Mitarbeiter des Forschungszentrums Jülich, die zum Zeitpunkt des Erdbebens in Japan waren, sind in der Nacht zum Dienstag wohlbehalten nach Deutschland zurückgekehrt. Sie hatten im Forschungskomplex „J-Parc“ in der Nähe von Tokai Experimente an einer Neutronenquelle durchgeführt. Das Labor im „J-Parc“ ist durch das Beben schwer beschädigt worden. Professor Sebastian M. Schmidt, für den Bereich der Neutronenforschung zuständiges Vorstandsmitglied des Forschungszentrums Jülich, hat den japanischen Kollegen im „J-Parc“ jede denkbare Hilfe und Unterstützung angeboten, um den Forschungsbetrieb in Tokai aufrecht erhalten zu können.
Auch auf dem Feld des Supercomputings bietet Jülich Hilfe an. Professor Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums und Chairman der europäischen Supercomputer-Organisation PRACE, hat den Betreibern des japanischen Supercomputing-Zentrums RIKEN angeboten, die PRACE-Infrastruktur oder Computersimulationen zur Bewältigung der Problemlage zur Verfügung zu stellen.

Ansprechpartner

Anne Rother
Leiterin Unternehmenskommunikation
Forschungszentrum Jülich
Tel.: 02461/61-4661
Mail: a.rother@fz-juelich.de


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