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Spiegelbericht zu AVR-Brennelementen

Jülich, 2. April 2011 - Zur Vorabberichterstattung des Spiegel am Samstag 2.4.2011, wonach die NRW-Landesregierung Brennelemente aus Jülich vermisst, teilt das Forschungszentrum mit:

Nach Auskunft der AVR GmbH wurden in ihrem von 1967 bis 1988 betriebenen Hochtemperaturreaktor insgesamt 290 705 Brennelementkugeln eingesetzt. Im Zwischenlager des Forschungszentrums Jülich lagern derzeit in 152 Castorbehältern 288 161 intakte abgebrannte Brennelementkugeln plus 124 Absorberkugeln aus dem benachbarten Hochtemperaturreaktor der Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor GmbH. Darüber hinaus hat die AVR GmbH an das Forschungszentrum Kugelbruch aus dem Hochtemperaturreaktor abgegeben, der im Forschungszentrum zur sicheren Lagerung einzementiert wurde und als mittelradioaktiver Abfall gelagert wird, bis das Endlager Konrad annahmebereit ist. Zudem wurden in der Zeit der Entwicklung und des Betriebs des Hochtemperaturreaktors der AVR GmbH zahlreiche abgebrannte Brennelementkugeln zu unterschiedlichen Forschungszwecken untersucht. Sie wurden ebenfalls im Forschungszentrum als Kugelbruch einzementiert und werden bis zur Abgabe an das Endlager Konrad als mittelradioaktiver Abfall in Jülich zwischengelagert. Dies ist dokumentiert, den Aufsichtsbehörden gemeldet und wird von EURATOM regelmäßig überwacht. Nach Auskunft der AVR GmbH ist auch im Reaktorbehälter des stillgelegten Reaktors eine geringe Menge Kugelbruch verblieben.

All dies ist der Landesregierung bekannt.

Pressekontakt

Dr. Anne Rother
Tel.: 02461 61-4661
a.rother@fz-juelich.de


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