Navigation und Service

Unabhängige Wissenschaftler arbeiten Historie des AVR auf

AVR GmbH und Forschungszentrum Jülich gründen Arbeitsgruppe zur AVR-Sicherheit

Jülich, 11.4.2011. Die Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor GmbH (AVR GmbH) und das Forschungszentrum Jülich haben eine Arbeitsgruppe zur AVR-Sicherheit gegründet, die die Betriebsgeschichte des 1988 stillgelegten AVR-Reaktors aufarbeiten soll.

Die beiden Einrichtungen reagieren damit auf das gestiegene Informationsbedürfnis zu allen Fragen der Kernenergie nach den Ereignissen in Fukushima. Die anstehende Überprüfung der kerntechnischen Anlagen in Deutschland nehmen sie zum Anlass, um am Standort Jülich die Betriebsgeschichte des AVR-Reaktors durch unabhängige Experten beleuchten zu lassen. Die Expertengruppe wird sich auch mit dem Störfall von 1978 befassen und dabei die damals gefertigten TÜV-Gutachten und die damalige Befassung des NRW-Landtages einbeziehen.

Mitglieder der Expertengruppe werden Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen sein, darunter Dr. Peter Brennecke (ehemals Bundesamt für Strahlenschutz), Prof. Dr. Volker Heinzel vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Christian Küppers vom Öko-Institut Darmstadt und Dr. Ray Sollychin von der International Atomic Energy Agency (IAEA).

Die Arbeitsgruppe soll themenbezogen über Zwischenergebnisse ihrer Arbeit berichten. Dazu soll sie Vertreter der Kommune, des Kreises sowie der regionalen Umwelt- und Naturschutzverbände zu Austauschrunden einladen. Ebenfalls geplant sind öffentliche Informations- und Diskussionsrunden. Einen ersten Zwischenbericht soll die Arbeitsgruppe den Gesellschaftern des Forschungszentrums und den zuständigen Aufsichtsbehörden bis Ende des Jahres vorlegen.

AVR

Der AVR-Reaktor war in der Zeit von 1967 bis 1988 von der AVR-GmbH als Hochtemperaturversuchsreaktor betrieben worden. Die AVR GmbH ist auch verantwortlich für den Rückbau des Reaktors. Im Forschungszentrum Jülich waren die Forschung und Entwicklung zur Hochtemperaturtechnologie betrieben worden, die dem AVR-Reaktor zugrunde lag. Es ist verantwortlich für die Zwischenlagerung und Entsorgung der Brennelementkugeln, die im AVR-Reaktor zum Einsatz kamen.

Kontakt:

Dr. Anne Rother
E-Mail: a.rother@fz-juelich.de
Telefon: 02461 614661

Logo

 

 

 

IHRE MEINUNG IST UNS WICHTIG!

 

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

um unsere Website-Inhalte zukünftig noch besser an Ihre Bedürfnissen anzupassen und die Website damit noch attraktiver zu gestalten, möchten wir Ihnen heute ein paar kurze Fragen stellen.

Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 10 Minuten.

Jetzt teilnehmen Nicht teilnehmen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Haben Sie im Moment keine Zeit oder haben Sie bereits an unserer Online-Befragung teilgenommen, dann können Sie das Fenster "hier" einfach schließen.

Wenden Sie sich bei Fragen rund um die Befragung gerne an:webumfrage@fz-juelich.de.

 

Ihr Team des Forschungszentrums Jülich

 

Hinweis: Zur anonymen Auswertung Ihrer Daten hat das Forschungszentrum Jülich das Markforschungsinstitut SKOPOS mit der Durchführung und Auswertung der Befragung beauftragt. SKOPOS handelt in übereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz und den Richtlinien des ADM (Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V.) und der ESOMAR (Europäische Gesellschaft für Meinungs- und Marketingforschung). Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.