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Fliegende Teilchen und virtuelle Hamster

Rund 50 Mädchen kamen zum diesjährigen "Girls’ Day" ins Forschungszentrum Jülich

Jülich, 14. April 2011 – Physikerin, Ingenieurin, Feuerwehrfrau: drei von neun Berufen, die das Forschungszentrum Jülich beim diesjährigen "Girls’ Day" vorstellte. Rund 50 Schülerinnen aus der Region nahmen das Angebot an und schauten sich in Büros, Hallen und Labors um.

Wo fliegen sie denn? Und wie kann eine Chemikerin die Köchin entlarven? Zwei von vielen Fragen, denen die Mädchen zwischen zwölf und 18 Jahren im Forschungszentrum nachgingen. Dabei entdeckten sie zum Beispiel, wie geladene Teilchen durch magnetische Kräfte kontrolliert werden können. "Mädchen lernen beim 'Girls’ Day’ Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, Informationstechnologie, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind", sagte Prof. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums. "Wir wollen ihnen ihre tollen Chancen aufzeigen: Mädchen haben heutzutage eine sehr gute Schulbildung, und in naturwissenschaftlich-technischen Berufen fehlt zunehmend der Nachwuchs."

Zu den Berufen mit sehr guten Chancen, die Jülich anbietet, gehört auch der der Mathematisch-technischen Software-Entwicklerin, kurz: MATSE. Beim Schnupperkurs im Jülich Supercomputing Centre konnten die Mädchen einen Parallelrechner simulieren. Viel Spaß hatten sie auch dabei, einen virtuellen Hamster zu programmieren, der in einem Labyrinth Körner einsammeln kann.

Der "Girls’ Day" ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen und wird seit 2001 angeboten. Im vergangenen Jahr erkundeten mehr als 122.000 Mädchen in 9600 Unternehmen und Organisationen naturwissenschaftliche und technische Berufe. Im Kreis Düren beteiligten sich in diesem Jahr 22 Betriebe mit 79 Angeboten an dem Aktionstag.

GruppenbildDer Girls' Day möchte Mädchen Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, Informationstechnologie, Handwerk und Naturwissenschaften nahe bringen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind.
Copyright: Forschungszentrum Jülich

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Mehr Informationen

Berufsausbildung am Forschungszentrum
Schülerlabor JuLab

Ansprechpartner:

Andrea Borch
Tel. 02461/61-1428
a.borch@fz-juelich.de

Pressekontakt:

Erhard Zeiss
Tel.: 02461 61-1841
e.zeiss@fz-juelich.de


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