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Auftaktsitzung der Expertengruppe zur AVR-Historie

Unabhängige Experten arbeiten Betrieb, Randbedingungen, Störfälle und Umwelteinflüsse auf – Zwischenbericht bis Ende des Jahres

Jülich, 11. Juli 2011 - Die von der Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor GmbH (AVR GmbH) und dem Forschungszentrum Jülich gegründete Arbeitsgruppe zur AVR-Sicherheit, die die Betriebsgeschichte des 1988 stillgelegten AVR-Reaktors aufarbeiten soll, hat heute erstmals getagt.

Die Mitglieder der Expertengruppe haben dabei Christian Küppers vom Öko-Institut Darmstadt zu ihrem Vorsitzenden bestimmt. Die unabhängigen Experten werden sich bei ihren nächsten Treffen u.a. mit folgenden Themen beschäftigen: Betrieb des AVR-Reaktors, Randbedingungen, Störfälle und Umwelteinflüsse. Weitere Themen werden die Experten bei Bedarf in den kommenden Monaten auf ihre Agenda setzen. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe werden weitere Experten in die Gruppe berufen oder zu einzelnen Themen hinzuziehen.

Mitglieder der Arbeitsgruppe sind bisher u.a. Prof. Dr. Volker Heinzel vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Dr. Ray Sollychin von der International Atomic Energy Agency (IAEA). Ein erster Zwischenbericht der Arbeitsgruppe soll bis Ende des Jahres vorliegen. Die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe ist am 16.8.2011.

Der AVR-Reaktor war in der Zeit von 1967 bis 1988 von der AVR-GmbH als Hochtemperaturversuchsreaktor betrieben worden. Die AVR GmbH ist auch verantwortlich für den Rückbau des Reaktors. Im Forschungszentrum Jülich waren die Forschung und Entwicklung zur Hochtemperaturtechnologie betrieben worden, die dem AVR-Reaktor zugrunde lag. Das Forschungszentrum ist verantwortlich für die Zwischenlagerung und Entsorgung der Brennelementkugeln, die im AVR-Reaktor zum Einsatz kamen.

Kontakt:

Dr. Anne Rother
E-Mail: a.rother@fz-juelich.de
Telefon: 02461 614661


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