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Starkes Netzwerk für die Bioökonomie-Forschung

Jülich, 12. September 2011 – „Herausforderungen, Einblicke und Perspektiven“ – unter diesem Titel präsentierte sich das Bioeconomy Science Center (BioSC) heute in Jülich. In diesem Netzwerk forschen die RWTH Aachen, die Universitäten Bonn und Düsseldorf und das Forschungszentrum Jülich seit gut einem Jahr an Grundlagen für eine nachhaltige Ökonomie auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Zusammen mit Vertretern der EU, von Bund und Land diskutierten sie Möglichkeiten und Anforderungen an eine zukünftige „Bioökonomie“.

Das neuartige Konzept der Zusammenarbeit auf einem zukunftsweisenden Gebiet begrüßten neben der nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerin Svenja Schulze auch Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dr. Alfredo Aguilar, Leiter Biotechnologien, Direktion Biotechnologien, Landwirtschaft und Ernährung der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission, sowie Dr. Christian Patermann, Berater des Landes NRW für die wissensbasierte Bioökonomie und Mitglied des Bioökonomierates der Bundesregierung.

Das Bioeconomy Science Center umfasst 54 Institute mit über 1200 Mitarbeitern. Sie forschen zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft an Grundlagen für eine zukünftige Bioökonomie. Dazu arbeitet das BioSC auch eng mit Projekten der bisherigen und der laufenden Runde der Exzellenzinitiative zusammen, Wissenschaftler des BioSC koordinieren Netzwerke und Projekte der Verbundforschung mit der Industrie auf nationaler und internationaler Ebene in allen Forschungsbereichen.

Zentrale Fragen der gemeinsamen Forschung sind unter anderem: Wie kann ausreichend und nachhaltig pflanzliche Biomasse bereitgestellt werden? Wie lassen sich Wertstoffe kostengünstig und effizient etwa mithilfe von Mikroorganismen herstellen? Wie gliedert sich die Bioökonomie in die Wirtschaft ein und welche gesellschaftlichen Entwicklungen sind dafür nötig?

Mit Antworten auf diese Fragen leistet das BioSC einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen wie die Ernährung der Weltbevölkerung, die Rohstoff- und Energieproblematik und die Folgen des Klimawandels.

BioSC - EinweihungVertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft bei der Einweihung des Bioeconomy Science Center (v.l.n.r.): Prof. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich; Prof. Aloys Krieg, Prorektor für Lehre der RWTH Aachen; Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung; Prof. H. Michael Piper, Rektor der Heinrich- Heine-Universität Düsseldorf; Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen; Prof. Karl-Erich Jaeger, Institut für Molekulare Enzymtechnologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Prof. Jürgen Fohrmann, Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; Prof. Ulrich Schwaneberg, Institut für Biotechnologie, RWTH Aachen; Prof. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich; Prof. Ulrich Schurr, Institut für Bio- und Geowissenschaften, Pflanzenwissenschaften, Forschungszentrum Jülich; Dr. Alfredo Aguilar, Leiter Biotechnologien, Direktion Biotechnologien, Landwirtschaft und Ernährung der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission; Prof. Wulf Amelung, Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz, Bodenwissenschaften, Universität Bonn; Dr. Christian Patermann, Berater des Landes NRW für die wissensbasierte Bioökonomie, Direktor a. D. der Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission.
Quelle: Forschungszentrum Jülich.

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Weitere Videos zum Bioeconomy Science Centre:

Entwicklung biobasierter Kraftstoffe
Sicherung der Welternährung
Wertstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

Weitere Informationen

Weitere Informationen über das Bioeconomy Science Center:
BioSC

Ansprechpartner für wissenschaftliche Themen:

Die Geschäftsführenden Direktoren:

  • Prof. Ulrich Schurr, Forschungszentrum Jülich
  • Prof. Ulrich Schwaneberg, RWTH Aachen
  • Prof. Karl-Erich Jäger, HHU Düsseldorf
  • Prof. Wulf Amelung, Universität Bonn

Pressekontakt:

für Jülich:
Annette Stettien, Dr. Barbara Schunk,
Tel.: 02461 61-2388 bzw. -8031,
E-Mail: Dipl. Biol. Annette Stettien, Dr. Barbara Schunk

für Düsseldorf:
Julius Kohl
Tel.: 0211 81-15238
E-Mail: kohl@zuv.hhu.de

für Aachen:
Toni Wimmer
Tel.: 0241 80-94322 und -23
E-Mail: toni.wimmer@zhv.rwth-aachen.de

für Bonn:
Johannes Seiler
Tel.: 0228 73-4728
E-Mail: j.seiler@uni-bonn.de


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