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Expertengruppe tagt zur AVR-Historie

Zweite Sitzung der Arbeitsgruppe: Unabhängige Experten arbeiten Betrieb, Randbedingungen, Störfälle und Umwelteinflüsse auf.

Jülich, 19.09.2011. Die von der Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor GmbH (AVR GmbH) und dem Forschungszentrum Jülich gegründete Arbeitsgruppe zur AVR-Sicherheit, die die Betriebsgeschichte des 1988 stillgelegten AVR-Reaktors aufarbeiten soll, hat sich heute zum zweiten Mal getroffen.
Auf der Agenda standen das Rückbaukonzept für den AVR-Reaktor und der Dampferzeugervorfall von 1978. Für die kommenden Arbeitssitzungen einigten sich die Experten zudem darauf, folgende Themen in den Mittelpunkt zu stellen: Sicherheitstechnische und radiologische Bewertung des Dampferzeugervorfalls von 1978; Studie von Rainer Moormann bezüglich der Sicherheit von Kugelhaufenreaktoren; Gesamtbewertung des Konzepts Kugelhaufenreaktor.
Als neues Mitglied der Expertengruppe konnte Dr. Leopold Weil begrüßt werden, der zuletzt den Fachbereich "Kerntechnische Sicherheit" des Bundesamtes für Strahlenschutz in Salzgitter leitete.
Ein erster Zwischenbericht der Arbeitsgruppe soll bis Ende des Jahres vorliegen. Die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe findet am 24. Oktober 2011 statt.
Der AVR-Reaktor war in der Zeit von 1967 bis 1988 von der AVR-GmbH als Hochtemperaturversuchsreaktor betrieben worden. Die AVR GmbH ist auch verantwortlich für den Rückbau des Reaktors. Im Forschungszentrum Jülich waren die Forschung und Entwicklung zur Hochtemperaturtechnologie betrieben worden, die dem AVR-Reaktor zugrunde lag. Das Forschungszentrum ist verantwortlich für die Zwischenlagerung und Entsorgung der Brennelementkugeln, die im AVR-Reaktor zum Einsatz kamen.

Kontakt:

Dr. Anne Rother
E-Mail: a.rother@fz-juelich.de
Telefon: 02461 614661


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