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Gemeinsam erfolgreich

Forschungszentrum Jülich und Bergische Universität Wuppertal bauen ihre Zusammenarbeit aus

Jülich / Wuppertal, 9. November 2011 - Das Forschungszentrum Jülich und die Bergische Universität Wuppertal wollen enger zusammenarbeiten. Vorstandsvorsitzender Prof. Achim Bachem und Rektor Prof. Lambert T. Koch unterzeichneten jetzt einen entsprechenden Rahmenkooperationsvertrag zwischen den beiden Wissenschafts-Einrichtungen.

Seit 25 Jahren arbeiten Jülich und Wuppertal auf dem Gebiet der Atmosphärenforschung zusammen, seit mehreren Jahren besteht eine Kooperation auf dem Gebiet Supercomputing und Simulation. „Ein Schwerpunkt liegt hier auf Entwicklung und Betrieb von energieeffizienten Supercomputern. Der erste ,grüne’ Supercomputer QPACE belegt die fruchtbare Kooperation mit Wuppertal“, sagte Prof. Achim Bachem bei der Vertragsunterzeichnung. „Die bisherige Zusammenarbeit zwischen der Bergischen Universität und dem Forschungszentrum Jülich ist eine Erfolgsgeschichte. Daher möchten wir unsere Zusammenarbeit nicht nur bei bereits bestehenden Projekten intensivieren, sondern auch auf weitere Forschungsfelder ausdehnen“, schloss sich Prof. Lambert T. Koch an.

Wichtiger Punkt des neuen Rahmenvertrages ist der Ausbau der Zusammenarbeit bei „Hermes“. Ziel dieses Projektes ist es, die Sicherheit der Personen bei Großveranstaltungen mit Hilfe eines Evakuierungsassistenten zu verbessern. Das vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt soll mittels Computermodellen helfen, Menschen im Katastrophenfall zu den besten Fluchtwegen zu leiten sowie Sicherheitspersonal und Rettungskräfte optimal einzusetzen. Neben „Hermes“ gehören die Fortführung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit in der experimentellen Kernphysik, der computergestützten Theoretischen Physik und der Entwicklung energieeffizienter Supercomputer sowie eine Intensivierung der Kooperationen im Bereich Atmosphärenforschung zum Kooperationsvertrag.So entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität und des Forschungszentrums seit fünf Jahren gemeinsam Messmethoden zur Untersuchung von Spurenstoffen in der Atmosphäre.

Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit forschen die Wuppertaler und Jülicher Wissenschaftler nicht nur in gemeinsamen Projekten wie dem kürzlich gegründeten Forschungsverbund „The Reacting Atmosphere“, sondern kooperieren auch in der Doktorandenausbildung. So ist die Bergische Universität gemeinsam mit den Universitäten Aachen, Bochum, Köln und Düsseldorf Partner des Forschungszentrums Jülich in der von der Helmholtz-Gemeinschaft geförderten Graduiertenschule für Energie und Klima HITEC („Helmholtz Interdisciplinary Doctoral Training in Energy and Climate“).

VertragVertragsunterzeichnung im Gästehaus (sitzend, v.l.n.r.): Prof. Dr. Sebastian M. Schmidt, Vorstandsmitglied des Forschungszentrums Jülich, Prof. Dr. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender Forschungszentrum Jülich, Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Prof. Dr. Michael Scheffel, Prorektor für Forschung, Drittmittel und Graduiertenförderung. Hintere Reihe (v.l.n.r.): Dr. Alexander Haas, Leiter des Geschäftsbereichs Unternehmensstrategie im Forschungszentrum Jülich, Prof. Dr. Peter Wiesen, Dekan des Fachbereichs Mathematik und Naturwissenschaften an der Bergischen Universität, und Uni-Kanzler Dr. Roland Kischkel.
Quelle: Uni Wuppertal

Weitere Informationen:
zum Projekt „Hermes“:
http://www2.fz-juelich.de/jsc/appliedmath/ped/projects/hermes

zum Jülich Supercomputing Centre – „Pedestrian Dynamics“:
http://www2.fz-juelich.de/jsc/appliedmath/ped/

zum Institut für Energie- und Klimaforschung:
http://www.fz-juelich.de/portal/DE/UeberUns/InstituteEinrichtungen/Institute/InstitutEnergieundKlima/_node.html

zu HITEC:
http://www.fz-juelich.de/hitec

Pressekontakt:
Erhard Zeiss
Tel.: 02461 61-1841/-8031
e.zeiss@fz-juelich.de, b.schunk@fz-juelich.de

Das Forschungszentrum Jülich…
… betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung, stellt sich drängenden Fragen der Gegenwart und entwickelt gleichzeitig Schlüsseltechnologien für morgen. Hierbei konzetriert sich die Forschung auf die Bereiche Gesundheit, Energie und Umwelt sowie Informationstechnologie. Einzigartige Expertise und Infrastruktur in der Physik, den Materialwissenschaften, der Nanotechnologie und im Supercomputing prägen die Zusammenarbeit der Forscherinnen und Forscher. Mit rund 4 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, zu den großen Forschungszentren Europas.


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