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Bausteine für sichere Großveranstaltungen

Neues Projekt BaSiGo in Dürener Feuerwache vorgestellt

Jülich, 5. März 2012 - Mehr Sicherheit für die Besucher durch systematische Hilfe bei Vorbereitung und Durchführung – das ist Ziel des Projekts „Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen“, kurz: BaSiGo. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Vorhaben soll ein computergestütztes Planungswerkzeug für Veranstalter, Kommunen und Ordnungskräfte erstellen. Das Projekt startete offiziell am Samstag, den 3. März 2012. Zum Auftakt übergab Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, in der Feuerwache Düren die ersten Förderbescheide an die Projektpartner, so auch an das Forschungszentrum Jülich und die Feuerwehren aus Berlin und Düren.

Im Fokus des Programms stehen Erkenntnisse aus der Praxis von Veranstaltungen wie der Anna-Kirmes in Düren und dem Münchener Oktoberfest. Verwertet werden einerseits systematische Beobachtungen und Simulationen von Besucherströmen vor Ort und bei der An- und Abreise. Ziel ist es, Engpässe bereits bei der Planung von Veranstaltungen zu erkennen und kritische Situationen und Staus zu vermeiden. Andererseits soll auch die Analyse von Planungsabläufen mögliche Schwachstellen offenbaren und zukunftsfähige Lösungen ermöglichen.

Die modularen Sicherheitsbausteine werden auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden aufbauen. Das Forschungszentrum Jülich wird dafür systematische Beobachtungen und Laborexperimente sowie Simulationen von Besuchern auf Großveranstaltungen durchführen. Sie werden dazu beitragen, das Verständnis für die Bewegung großer Besucherströme zu verbessern. Die Forschung stützt sich auf Erfahrungen des Projekts „Hermes“, das Ende 2011 mit Praxistests in der Düsseldorfer ESPRIT Arena erfolgreich abgeschlossen wurde.

Das Projekt BaSiGo wird von der Bergischen Universität Wuppertal geleitet und ist eines von sechs großen Projekten zur Evakuierung und Lenkung von Besucherströmen für mehr Sicherheit bei Großveranstaltungen im Programm „Forschung für die zivile Sicherheit“. Dieser Schwerpunkt wird mit insgesamt ca. 20,2 Mio. Euro seitens des BMBF gefördert. Die Industrie beteiligt sich mit insgesamt 4,3 Mio. Euro an den 6 Verbünden.

Start Projekt BaSiGoThomas Rachel (Mitte), Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, übergibt den Förderbescheid an Prof. Sebastian M. Schmidt (rechts), Vorstandsmitglied des Forschungszentrums Jülich, und Prof. Armin Seyfried (links), Koordinator des Jülicher Teilvorhabens im Projekt BaSiGo.
Copyright: Feuerwehr Düren

Start Projekt BaSiGoForschung für mehr Sicherheit auf Großveranstaltungen (v. l.): Prof. Frank Fiedrich, Bergische Universität Wuppertal, Prof. Armin Seyfried, Forschungszentrum Jülich, Prof. Sebastian M. Schmidt, Vorstandsmitglied des Forschungszentrums Jülich, Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, Hans-Jürgen Pelzer, Feuerwehr Düren, Landesbranddirektor Wilfried Gräfling, Feuerwehr Berlin, Paul Larue, Bürgermeister der Stadt Düren.
Copyright: Feuerwehr Düren

Weitere Informationen:

Programm „Forschung für die zivile Sicherheit“ des BMBF

Forschung am Jülich Supercomputing Centre (JSC)

Ansprechpartner:

Prof. Armin Seyfried
Tel.: 02461 61-3437
a.seyfried@fz-juelich.de

Stefan Holl
Tel.: 02461 61-8601
st.holl@fz-juelich.de

Pressekontakt:

Tobias Schlößer
Tel.: 02461-61 4771
t.schloesser@fz-juelich.de


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