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Starthilfe für die wissenschaftliche Karriere

Fünf Nachwuchsgruppen in Jülich erhalten Fördermittel der Helmholtz-Gemeinschaft

Jülich, 12. September 2013 – Zum elften Mal fördert die Helmholtz-Gemeinschaft Wissenschaftler beim Aufbau einer eigenen Nachwuchsgruppe. 66 junge Forscherinnen und Forscher aus aller Welt hatten sich für die aktuelle Förderrunde beworben. In einem strengen Wettbewerbsverfahren wählten internationale Gutachter 19 von ihnen aus, davon werden fünf im Forschungszentrum Jülich arbeiten. Die jährliche Förderung von 250.000 Euro über fünf Jahre und die Option auf eine unbefristete Stelle erleichtern den Nachwuchsforschern den Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere.

"Wir freuen uns sehr über den Erfolg dieser jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler", sagt Prof. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums. "Denn für erfolgreiche Spitzenforschung ist exzellenter Nachwuchs eine Grundvoraussetzung. Dass nun fünf weitere Nachwuchsgruppen am Forschungszentrum ihre Arbeit aufnehmen werden, zeigt uns, dass Jülich ein attraktiver Standort ist."

Aktuell gibt es 17 Nachwuchsgruppen im Forschungszentrum Jülich, davon sind zwölf durch die Helmholtz-Gemeinschaft gefördert. Die nun ausgewählten Wissenschaftler arbeiten in den Bereichen Biotechnologie, Neurowissenschaften, Energieforschung und Materialwissenschaften. Mit der Förderung können sie in den kommenden fünf Jahren kleine Nachwuchsgruppen aufbauen und eigene Forschungsvorhaben realisieren.

Nach drei bis vier Jahren werden alle Gruppen erstmals auf ihre Leistung hin begutachtet. Bei positiver Beurteilung geht die Stelle des Nachwuchsgruppenleiters in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis über, den sogenannten Tenure Track. Neben ihrer Forschungsarbeit halten die Leiterinnen und Leiter einer Nachwuchsgruppe Vorlesungen oder Seminare an einer Partnerhochschule. Damit qualifizieren sie sich auch für eine Universitätskarriere.

"Die vielen qualitativ hochwertigen Bewerbungen aus international renommierten Forschungseinrichtungen wie der University of California (Berkeley) oder der Harvard University zeigen, dass es für junge Wissenschaftler sehr attraktiv ist, in Deutschland zu forschen", sagt Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. "Durch die verlässlichen Karriereperspektiven, die wir den jungen Menschen bieten, können wir weltweit die besten Köpfe gewinnen. Diese Rekrutierungserfolge sind ein großer Gewinn für das deutsche Wissenschaftssystem."

Das Programm ist vor allem für Rückkehrer und internationale Bewerber interessant. So sind neun der 19 ausgewählten Kandidaten internationaler Herkunft. Zwei deutsche Wissenschaftler, die im Ausland forschen, konnten durch das Angebot der Helmholtz-Gemeinschaft sogar zur Rückkehr in die Bundesrepublik bewegt werden. Auch der Anteil der weiblichen Bewerber steigt kontinuierlich an. Mittlerweile wird etwa ein Drittel der Helmholtz-Nachwuchsgruppen von Frauen geleitet. In der diesjährigen aktuellen Auswahlrunde liegt der Frauenanteil bei 42 Prozent.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung der Helmholtz-Gemeinschaft (12. September 2013)

zu den Helmholtz-Nachwuchsgruppen

Ansprechpartner:

Dr. Sabine Hanrath
Tel.: 02461 61 1654
E-Mail: s.hanrath@fz-juelich.de

Pressekontakt:

Erhard Zeiss / Dr. Barbara Schunk
Tel.: 02461 61-1841 / -8031
E-Mail: e.zeiss@fz-juelich.de, b.schunk@fz-juelich.de


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