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Die Zukunft auf dem Jülicher Campus erleben

"Tag der Neugier" gibt Einblick in die Vielfalt der Arbeit am Forschungszentrum

Jülich, 19. September 2013 – Das Forschungszentrum Jülich öffnet am Sonntag, 29. September 2013, seine Tore zum „Tag der Neugier“. Von 10 bis 17 Uhr können kleine und große Besucherinnen und Besucher den Campus erkunden, Forschung hautnah erleben und mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch kommen.

In diesem Jahr steht der Tag der offenen Tür im Zeichen des "Zukunftscampus": "Wir setzen auf eine nachhaltige Entwicklung", so Vorstandsvorsitzender Prof. Achim Bachem. "Unser Ziel ist es, das Forschungszentrum Jülich dauerhaft zu einem attraktiven und zukunftsfähigen Ort der Wissenschaft zu machen."

Im Foyer der Zentralbibliothek stehen deshalb Vorträge und Interviews mit renommierten Experten sowie Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit auf dem Programm. "Mitmachen, mitdiskutieren und sich informieren ist gefragt", sagt Dr. Peter Burauel, Leiter der Stabsstelle Zukunftscampus. "Wir wollen die Chance nutzen, unsere ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung für die Welt von morgen aufzuzeigen – in der Forschung und während der täglichen Arbeitspraxis." So erfahren Besucher an Ständen mit Exponaten und Filmen, wie Jülicher Forschung die Ozonschicht schützt, was Bioökonomie ist, welche neuen Materialien der Energiewende zugute kommen oder auch welchen Vorteil die Umrüstung der Außenbeleuchtung auf LEDs bietet.

Ein Tesla RoadsterEin solcher Tesla Roadster wird am Tag der Neugier zu sehen sein.
Copyright: Tesla Motors (Copyright)

Wer sich mit Energiethemen im Rahmen einer Umfrage beschäftigt, kann attraktive Preise gewinnen. Zukunftweisende Elektromobilität wird mit Segways, Pedelecs und Elektroautos erlebbar gemacht. Kleine Gäste werden eingeladen, z. B. ihre Wunsch-Kindertagesstätte zu malen und / oder ein Windrad zu basteln.

Für den Zukunftscampus soll auch eine Baumpflanzaktion werben. Den Tag über sind auf dem gesamten Campus Maskottchen unterwegs, um Besucher als Baumpaten für die Aktion zu gewinnen. An zwei Computerstationen neben dem Pflanzfeld für die Apfelbäume können Besucher den eigenen CO2 – Fußabdruck berechnen.

Supercomputer und Hexenküche

Auf dem Campus präsentieren die Jülicher Institute ihre Forschung in den Bereichen Gesundheit, Energie und Umwelt sowie Informationstechnologie. Sie stellen dabei Jülicher Spitzenforschung vor: den Supercomputer JUQUEEN, Elektronenmikroskope und Teilchenbeschleuniger, den Hirnatlas in 3-D, Solarzellen sowie die Atmosphärensimulationskammer SAPHIR. WDR 5-Moderator Ralph Erdenberger führt durch das Programm der Seebühne, auf der unter anderem die Experimentiershow Heckers Hexenküche, Küchenexperimente mit Sascha Ott, Live-Musik und die Dance Akademie Jülich zu sehen und zu hören sein werden.

Besonders an Familien mit Kindern richtet sich das abwechslungsreiche Programm des Jülicher Schülerlabors JuLab. Züge zum Schweben bringen, kartesische Taucher basteln oder die eigene DNA isolieren: hier können Kinder und Jugendliche spielerisch experimentieren und je nach Experiment ihre Werke mit nach Hause nehmen. Darüber hinaus ist das Forschungszentrum in diesem Jahr Gastgeber des Exploregio-Lernfests. Rund um das JuLab präsentieren sich die Partner in diesem Netzwerk außerschulischer Lernorte mit spannenden Mitmachexperimenten zum Thema Nachhaltigkeit. Schließlich können Mädchen und Jungen noch bei der Forschungsrallye an verschiedenen Stationen auf dem Campus eine Reihe von Wissenschaftszweigen kennenlernen, ihre Kenntnisse in einen Fragebogen eintragen – und gewinnen.

Feuerwehrmänner und Fettexplosionen

Ein Forschungszentrum von der Größe Jülichs mit über 5.000 Mitarbeitern braucht eine eigene Feuerwehr. Mitarbeiter dieser Werkfeuerwehr stehen den ganzen Tag bereit, um einen Einblick in ihre Arbeit zu geben. Sie stellen ihre Wache und die Feuerwehrfahrzeuge vor. Besucher können dazu die verschiedenen Arten und Formen der modernen Schutzkleidung kennenlernen und selbst ausprobieren, wie schwer eine persönliche Schutzausrüstung ist. Schließlich simuliert ein Fire-Trainer eine Fettexplosion und veranschaulicht, was passiert, wenn eine Spraydose auf eine Flamme trifft.

Die BMBF-Initiative "BIOTechnikum", die beim Tag der Neugier in Jülich Halt macht, eröffnet faszinierende Einblicke in die Welt der Biotechnologie. Über ihre immense Bedeutung für unser tägliches Leben, über biotechnologische Forschung und Anwendung sowie die vielen Berufschancen in diesem Bereich können sich Interessierte in der zweistöckigen mobilen Erlebniswelt informieren.

Grafik zum Thema NachhaltigkeitZukunftscampus: Das Thema Nachhaltigkeit ist ein Schwerpunkt des diesjährigen Tags der Neugier.
Copyright: Forschungszentrum Jülich

Praktische Hinweise

Das Forschungszentrum Jülich ist am "Tag der Neugier" autofrei; Fahrradfahrer sind auf dem Campus willkommen. Von den ausgewiesenen Parkplätzen in Jülich fahren Busse von 9.30 Uhr an regelmäßig zum Forschungszentrum und zurück. Die Rurtalbahn fährt ab Bahnhof Düren oder Linnich bis zur Station "Forschungszentrum" (kostenpflichtig). Von dort sind es rund 15 Minuten Fußweg bis zum Campus.

Öffentlich zugängliche und vielfach behindertengerechte Toiletten befinden sich in allen Gebäuden.

Und schließlich: Die vierbeinigen Freunde müssen zu Hause bleiben!

Ausführliche Informationen zum "Tag der Neugier" und Zunkunftscampus:

http://www.tagderneugier.de/

Anfahrt und Parkmöglichkeiten am Tag der Neugier

Pressekontakt:

Erhard Zeiss, Pressereferent
Tel.: 02461 61 1841
e.zeiss@fz-juelich.de


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