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Zweiter Helmholtz-Tag im Jülicher Schülerlabor

Jülich, 19. November 2013 – Das Schülerlabor JuLab des Forschungszentrums Jülich erinnerte heute zum zweiten Mal mit einem "Helmholtz-Tag" an den Namensgeber der Helmholtz-Gemeinschaft. Rund 50 Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule in Düren-Mariaweiler und der Realschule Kreuzau konnten im JuLab zum Thema Supraleitung und zu verschiedenen Labormethoden experimentieren. Sie erhielten außerdem einen Einblick in die Forschungsarbeit von Hermann von Helmholtz (1821-1894), der zu den bedeutendsten Naturwissenschaftlern des 19. Jahrhunderts gehört und einer der letzten Universalgelehrten war.

Die 30 Helmholtz-Schülerlabore betreuen jährlich etwa 65.000 Schülerinnen und Schüler und vermitteln ihnen durch eigenes Experimentieren einen Eindruck vom Ausüben eines wissenschaftlichen Berufs. Das JuLab besuchen im Jahr rund 3000 Schüler. In diesem Jahr konnte ein Erweiterungsbau eingeweiht werden, deshalb soll ihre Zahl in den kommenden Jahren auf bis zu 4500 steigen. Darüber hinaus bieten die Schülerlabore auch Fortbildungen für mehr als 2000 Lehrer an.

Julab-Leiter Karl Sobotta skizzierte in einer kurzen Einführung die zahlreichen Errungenschaften von Hermann von Helmholtz. So erforschte der gebürtige Potsdamer zum Beispiel Phänomene der Optik, Akustik, Geologie, Meteorologie und Wärmelehre. Sein erster großer Erfolg war der von ihm entwickelte Augenspiegel zur Untersuchung der Netzhaut, der noch heute im Einsatz ist. Seine Formulierung des Energieerhaltungssatzes ist fester Bestandteil des heutigen Physikunterrichts. "Am Beispiel des Forschers Hermann von Helmholtz können wir lernen, wie wichtig interdisziplinäres Arbeiten ist, um den naturwissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund gehen zu können", so Sobotta.

Weitere Informationen:

Schülerlabor JuLab

Netzwerk Schülerlabore in der Helmholtz-Gemeinschaft

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