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Das Schülerlabor JuLab feiert seinen zehnten Geburtstag

Der frühe "Kick" für die Wissenschaft

Jülich, 11. Dezember 2015 - Kinder und Jugendliche nachhaltig für Wissenschaft zu begeistern – das ist das Ziel des Schülerlabors im Forschungszentrum Jülich, kurz JuLab. Mehr als 40.000 Schülerinnen und Schüler aus der Region haben bereits im JuLab experimentiert und konnten sich dabei von einer authentischen Forschungsatmosphäre überzeugen. In diesem Jahr feiert das Schülerlabor seinen zehnten Geburtstag. Grund genug für eine angemessene Feierstunde mit Partnern, Förderern und Freunden, bei der JuLab-Leiter Karl Sobotta u.a. Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel MdB begrüßen konnte. Vor allem eine Erkenntnis machte dabei die Runde: Das JuLab ist eine große Erfolgsgeschichte.

"Im JuLab können Kinder und Jugendliche Naturwissenschaften selber erfahren. Damit leistet das hochmotivierte Team des Jülicher Schülerlabors einen wichtigen Beitrag zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland. Denn dessen Begeisterung und Innovationskraft ist ein zentraler Schlüssel zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie der Energiewende oder dem Klimawandel. Daher gratuliere ich im Namen der Bundesregierung dem JuLab herzlich zum zehnjährigen Bestehen", sagte Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Das JuLab hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2005 zu einer festen Größe innerhalb der Bildungslandschaft etabliert. Aktuell kommen jährlich rund 5.000 Kinder und Jugendliche hinzu, die im Schülerlabor einen Einblick in Jülicher Forschungsthemen wie Klima, Energie und Supercomputing erhalten.

Darüber hinaus bestehen enge Kooperationen mit einigen Schulen der Region: So in dem innovativen Modellprojekt "Schule (er)lebt Forschung", an dem 2014/15 im Kreis Düren 440 Schülerinnen und Schüler aus vier Schulen teilnahmen. Auch etwa 100 Lehrerinnen und Lehrer lassen sich pro Jahr fortbilden. Im Mittelpunkt steht immer das eigenständige Experimentieren. In einem Pilotprojekt mit einem Berufskolleg in Zülpich erhalten Erzieherinnen und Erzieher Anregungen für naturwissenschaftlich-technisches Arbeiten im elementarpädagogischen Bereich. Außerdem hat das JuLab mehrere Experimentierkoffer in Zusammenarbeit mit Didaktikern verschiedener Schulformen entwickelt, die an Schulen verliehen und bereits erfolgreich eingesetzt werden.

"Für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses spielt das JuLab im Forschungszentrum Jülich eine wichtige Rolle. Durch seine vielen Kooperationen mit Schulen aus der Stadt Jülich und dem gesamten Kreis Düren ist es ein zentraler Baustein für die Vernetzung des Forschungszentrums mit der Region", betonte Prof. Wolfgang Marquardt, der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich.

Eine positive Bilanz der ersten zehn Jahre zog auch JuLab-Leiter Karl Sobotta: "Jungen Menschen die Faszination von Naturwissenschaften in einer authentischen Lernumgebung selber erfahren zu lassen, ist vielleicht der entscheidende „Kick“ für eine spätere wissenschaftliche Berufslaufbahn. Einige unserer ehemaligen Schüler treffen wir jetzt als Azubis oder Studenten hier im Forschungszentrum wieder".

In Zukunft sollen ausgewählte Themen noch mehr in den beruflichen Kontext gestellt werden, um älteren Schülern Orientierungshilfe für die Berufswahl oder das Studium zu geben. "Im Elementarbereich und in der Grundschule wollen wir Erzieherinnen und Erzieher schulen – als Multiplikatoren für die frühkindliche naturwissenschaftliche Bildung", so Anne Fuchs-Döll, die didaktische Leiterin des JuLab.

Gruppenbild der GratulantenZahlreiche Gratulanten ließen es sich nicht nehmen, dem Schülerlabor und dessen Leiter Karl Sobotta (2.v.l.) zum zehnten Geburtstag zu gratulieren (v.l.n.r.): Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs; Prof. Bernd Ralle, TU Dortmund; Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel; Helmut Fangmann, Wissenschaftsministerium NRW; Prof. Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender Forschungszentrum und der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Wirtz.
Copyright: Forschungszentrum Jülich

Experimentierten auf der Bühne: "Ellen Einstein" und JuLab-Leiter Karl SobottaExperimentierten auf der Bühne: "Ellen Einstein" und JuLab-Leiter Karl Sobotta
Copyright: Forschungszentrum Jülich

Weitere Informationen:

Schülerlabor JuLab

Ansprechpartner:

Karl Sobotta
Leitung Schülerlabor JuLab
Forschungszentrum Jülich
Tel.: 02461 61-3616
E-Mail: k.sobotta@fz-juelich.de

Pressekontakt:

Erhard Zeiss
Unternehmenskommunikation
Forschungszentrum Jülich
Tel.: 02461 61-1841
E-Mail: e.zeiss@fz-juelich.de

Jochen Mohr
Unternehmenskommunikation
Forschungszentrum Jülich
Tel. 02461 61-2062
E-Mail: jo.mohr@fz-juelich.de


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