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"Falling Walls Lab": Wache Blicke in die Zukunft

Nachwuchsforscher präsentieren beim "Falling Walls Lab" ihre Ideen für die Welt von morgen

Jülich, 19. September 2017 – Neues Denken, Ideen, die Mauern – auch die in den Köpfen – zum Einsturz bringen: Darum geht es bei der "Falling Walls Conference", die jährlich am 9. November in Berlin stattfindet. Andrew Paolo Cádiz Bedini (Forschungszentrum Jülich), Anna Degen (DKFZ/Universität Heidelberg) und Sofie Valk (Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig) sind drei junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die gestern im Forschungszentrum Jülich beim "Falling Walls Lab", dem Vorentscheid der Konferenz, mit ihren zukunftsweisenden Ideen überzeugten.

Ihr Preis: Am 8. November können sie und andere Finalisten aus den Vorentscheiden in aller Welt ihre Ideen in Berlin vorstellen. Aus ihren Reihen werden dann drei Sieger gekürt. Sie erhalten die Gelegenheit, ihre Projekte und Ideen tags darauf während der "Falling Walls Conference" zu präsentieren und mit international führenden Innovatoren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu diskutieren.

Gruppenbild der GewinnerVon links: Sofie Valk (Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig), Andrew Paolo Cádiz Bedini (Forschungszentrum Jülich) und Anna Degen (DKFZ/Universität Heidelberg)
Copyright: Forschungszentrum Jülich

"Wir freuen uns, dass das 'Falling Walls Lab' auch in diesem Jahr wieder bei uns zu Gast ist. Das Forschungszentrum bietet Raum für neue Herangehensweisen und kreative Köpfe, die die Wissenschaft weiterbringen und mit neuartigen Ideen die großen Herausforderungen unserer Zeit angehen", sagte Prof. Wolfgang Marquardt in seiner Begrüßung. Neben dem Vorstandsvorsitzenden des Forschungszentrums Jülich gehörten der Jury Prof. Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen, und neun weitere Vertreterinnen und Vertreter von Wissenschaft, Wissenschafts­kommunikation, Wirtschaft und Stiftungen an. "Great Minds, 3 Minutes, 1 Day": Unter diesem Motto hatten die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Vorentscheid (davon vier aus dem Forschungszentrum) jeweils drei Minuten Zeit, um ihre bahnbrechenden Ideen anschaulich darzustellen Andrew Paolo Cádiz Bedini (Photovoltaik, "Silanes with Sound"), Anna Degen (Biotechnologie, "Bacteria with engineered antibiotics") und Sofie Valk (Hirnforschung, "Breaking the wall between us") überzeugten die Jury und lösten damit ihr Ticket nach Berlin.

Die "Falling Walls Conference" wurde 2009 ins Leben gerufen – 20 Jahre nach dem Mauerfall im November 1989 und zur Erinnerung an dieses historische Ereignis. Seither finden internationale Innovatoren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft bei der zweitägigen Konferenz eine Plattform, um wissenschaftliche Trends, Chancen und Problemlösungen vorzustellen, die nach ihrer Überzeugung die Gesellschaft in Zukunft fordern und gestalten werden. In Deutschland fördern unter anderem das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Helmholtz-Gemeinschaft die "Falling Walls Conference".

Stimmen vom Falling Walls Lab 2017 (englisch)

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Weitere Informationen:

Webseite der "Falling Walls Conference"

Das „Falling Walls Lab Germany“ auf der Webseite des Forschungszentrums Jülich

Pressekontakt:

Erhard Zeiss, Pressereferent
Tel.: 02461 61-1841
E--Mail: e.zeiss@fz-juelich.de


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