Navigation und Service

Ausschreibender Bereich: IEK-3 - Elektrochemische Verfahrenstechnik
Kennziffer: 2019M-024, Maschinenbau, Umwelttechnik, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen

Masterarbeit: Analyse von Strategien zur Energiewende im Gebäudebereich

Beginn der Arbeit: sofort/ nach Vereinbarung

Hintergrund
Zur Erreichung der Treibhausgasreduktionsziele im Haushaltssektor muss signifikant die Energieversorgungsstruktur der Wohngebäude verändert werden. Neben Einsparmaßnamen wird dabei vermehrt auf dezentrale Versorgungslösungen wie KWK-Anlagen, Photovoltaik und Batteriespeichersysteme zur Eigenversorgung gesetzt. Des Weiteren werden klassische Heizungstechniken durch Wärmepumpen ersetzt, welche im Rahmen der Sektorkopplung Raumwärme mit Hilfe von erneuerbaren Strom bereitstellen. Dieser Wandel der Gebäudeversorgungsstruktur verändert signifikant die netzseitige Last der Wohngebäude und die Nachfrage nach zentralen Versorgungstechnologien. Daher werden neue Analysen, benötigt um eine Grundlage für zukünftige Infrastrukturplanungen zu schaffen.

Aufgabengebiet
Im Rahmen der Arbeit soll ein am Forschungszentrum Jülich, IEK-3 entwickeltes Optimierungsmodell weiterentwickelt und erweitert werden. Die Weiterentwicklung umfasst die Integration zusätzlicher, innovativer Versorgungs- und Speichertechnologien, die Berücksichtigung zusätzlicher Verbraucher in Gebäudeenergiesystemen sowie die modellseitige Anpassung zur Verwendung verschiedener Basisdaten. Mit Hilfe des Modells sollen Transformationsszenarien analysiert und die Rolle verschiedener Gebäudetechnologien bewertet werden.

Aufgabenbeschreibung

  • Einarbeitung in das vorhandene Optimierungsmodell
  • Literatur- und Datenrecherche als Grundlage zur Parametrierung des Modells
  • Erweiterung des Modells um neue Technologieoptionen
  • Anpassung des Modells zur Verwendung verschiedener Basisdaten
  • Durchführung von Optimierungsrechnungen und Visualisierung der Ergebnisse
  • Entwicklung und Bewertung von Transformationsszenarien

Anforderungen

  • Studium des Maschinenbaus, der Umwelttechnik, der Elektrotechnik, des Wirtschaftsingenieurwesens, oder eines vergleichbaren Studiengangs
  • Interesse an energietechnischen und energiewirtschaftlichen Fragestellungen
  • Selbstständige und analytische Arbeitsweise
  • Kenntnisse in Python von Vorteil

Unser Angebot

  • Eine vielseitige, hochmotivierte Arbeitsgruppe internationaler Prägung innerhalb einer der größten Forschungseinrichtungen in Europa
  • Eine hervorragende wissenschaftliche und technische Infrastruktur
  • Die Möglichkeit der aktiven Mitgestaltung des Energiesystems der Zukunft
  • Intensive Betreuung der Arbeit vor Ort, in Verbindung mit einer Vergütung

Ansprechpartner
Dr. Peter Stenzel
Forschungszentrum Jülich GmbH
Institut für Elektrochemische Verfahrenstechnik (IEK-3)
52425 Jülich

Telefon: 02461-61-6556
E-Mail: p.stenzel@fz-juelich.de