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Doktorarbeit: Modellierung und Simulation der Wechselwirkungs- und Transportvorgänge für Radionuklide unter geophysikalischen Bedingungen

Ausschreibendes Institut: IEK-6 Nukleare Entsorgung und Reaktorsicherheit
Kennziffer: D009/2016, Naturwissenschaften

Das Institut für Nukleare Sicherheitsforschung des Forschungszentrums Jülich befasst sich mit der Erforschung der Sicherheitsaspekte der nuklearen Entsorgung sowie mit der Untersuchung von Fragestellungen der Endlagerproblematik, wobei die Entwicklung und Anwendung komplexer Simulationsverfahren und experimenteller Methoden eine zentrale Rolle spielen
Für die anstehenden Forschungsaufgaben an unserem Institut suchen wir zum nächstmöglichen Termin eine/n qualifizierte/n

DOKTORANDEN/IN,
aus dem Bereich der Natur- /Ingenieurswissenschaften

Mit dem Beschluss zum Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie werden alle Reaktoren bis zum Jahr 2022 abgeschaltet. Damit rückt die Frage der effektiven und sicheren Umsetzung des Rückbaus und der Endlagerung des radioaktiven Abfalls in den Vordergrund. Für die damit verbundenen konkreten wissenschaftlichen Fragestellungen sind Untersuchungen nach Stand von Wissenschaft und Technik erforderlich. Aufgrund der Komplexität der physikalischen Wechselwirkungs- und Diffusionsvorgänge sowie geophysikalischen Bedingungen werden dafür komplexe Rechen- bzw. Simulationsprogramme herangezogen, die sowohl nach probabilistischen Monte-Carlo-Verfahren oder auf der deterministischen Grundlage, darunter molekulardynamisch, arbeiten. Im Rahmen dieser Arbeit werden auf der Basis analytischer und numerischer Verfahren Modelle entwickelt, dessen Ziel die Beschreibung und Simulation des Mechanismus des aus verschiedenen Prozessstufen bestehenden Freisetzungsvorgangs (Diffusion, Transport, Freisetzung) ist. Hierbei werden molekulare Versetzungs- und Diffusionsvorgänge für die bestehenden thermohydraulischen und geophysikalischen Bedingungen untersucht.

Ihre Qualifikation:

  • abgeschlossenes Universitätsstudium in Naturwissenschaften
  • Erfahrung mit dem Einsatz numerischer Rechen- bzw. Simulationsprogramme
  • fundierte Kenntnisse im Bereich Festkörperphysik und physikalischer Chemie
  • Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Teamfähigkeit

Erwünscht sind:

  • Grundlagenkenntnisse in Numerik und Programmiertechnik
  • Erfahrung auf dem Gebiet der physikalischen Chemie
  • Erfahrung mit der Anwendung der Monte-Carlo-Methode

Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Ihre Ansprechpartner:
Prof. Dr. R. Nabbi
Institut für Energie- und Klimaforschung, IEK-6
Forschungszentrum Jülich GmbH
D-52425 Jülich

E-Mail: r.nabbi@fz-juelich.de
Tel: (++49) 2461 615065
Fax: (++49) 2461 612450

Prof. Dr. B. Thomauske
Institut für nukleare Entsorgung und Techniktransfer
RWTH Aachen
Elisabethstraße 16
D-52062 Aachen

E-Mail: Thomauske@net.rwth-aachen.de
Tel: (++49) 241 8096521
Fax: (++49) 241 80696520


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