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Doktorarbeit: Entwicklung der nächsten Generation von beschleunigerbasierten Neutronenquellen

Ausschreibendes Institut: IKP-4 - Kernphysikalische Großgeräte
Kennziffer: D019/2018, Physik, Kernphysik

Das Jülich Centre for Neutron Science (JCNS) entwickelt und betreibt Neutronenstreuinstrumente an einigen der besten Neutronenquellen weltweit. Innerhalb unserer Forschungsschwerpunkte „Korrelierte Elektronensysteme und Nano-Magnetismus“ sowie „Weiche Materie und Biophysik“ ermöglichen wir Forschern aus Wissenschaft und Industrie, Instrumente von Weltklasse einschließlich spezialisierter Probenumgebung und ergänzender Labors zu nutzen, unterstützt durch unsere Experten. Des Weiteren engagiert sich das JCNS intensiv bei der Entwicklung und Inbetriebnahme der nächsten Generation beschleunigerbasierter Neutronenquellen.

Das Institut für Kernphysik (IKP-4) ist für den Betrieb und die Weiterentwicklung der kernphysikalischen Großgeräte am Forschungszentrum Jülich zuständig. Das beinhaltet insbesondere den Betrieb des COoler SYnchrotons COSY und des Zyklotrons JULIC. Darüber hinaus entwickeln, planen und realisieren die Mitarbeiter am IKP-4 Technologien für neue, zukünftige Beschleuniger.

Verstärken Sie das interdisziplinäre Team als

DoktorandIn (w/m)

Ihre Aufgaben:
Sie arbeiten als Vernetzungsdoktorand im interdisziplinären Bereich zwischen der Teilchenbeschleunigertechnik (IKP-4) und der Forschung mit Neutronen (JCNS). Dort werden Sie die Entwicklung der nächsten Generation von beschleunigerbasierten Neutronenquellen unterstützen durch Mitentwicklung von spezifischen Beschleunigerkomponenten und Targetsystemen. Dafür werden Sie den Parameterraum der möglichen Ionenstrahleinkopplung in neutronenproduzierende Targetsysteme erforschen und definieren. Für den effizienten Betrieb einer hochbrillanten Neutronenquelle ist es entscheidend, den vom Beschleuniger produzierten Ionenstrahl definiert auf mehrere Targets mit unterschiedlichen zeitlichen Pulsstrukturen abzubilden. Dabei soll an allen Targets eine ideale Leistungsverteilung geliefert werden. Die Methoden der Beschleunigerphysik mit Kickern, Deflektoren und fokussierenden Elementen sollen genutzt werden, dieses Ziel zu erreichen. Darüber hinaus werden Sie sich an der Entwicklung von geeigneten Targets für zukünftige Neutronenquellen beteiligen und bereits entwickelte Targetsysteme an Teilchenbeschleunigern testen.

Die Experimente sollen an verschiedenen internationalen Beschleunigerlaboren durchgeführt werden um die Machbarkeit der entwickelten Konzepte nachzuweisen und die Grenzen in diesem Bereich auszuloten.

Ihr Profil:
Sie haben Ihr wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Diplom) erfolgreich in Physik mit einem Schwerpunkt in Beschleunigerphysik oder Kernphysik mit experimentellen Erfahrungen oder/und mit Erfahrungen auf dem Gebiet der Simulationen der Ionenstrahldiagnostik abgeschlossen. Kenntnisse in Programmierung und elektronischer Datenverarbeitung werden vorausgesetzt. Grundlagenkenntnisse in CAD oder ANSYS wären hilfreich, können aber auch “on the job” erworben werden. Sie können in einem kleinen Team interdisziplinär arbeiten und scheuen sich nicht im großen Institut und im gesamten Forschungszentrum Ansprechpartner zu suchen, die Sie bei der Bewältigung neuer Probleme unterstützen. Sie besitzen gute Englischkenntnisse und sind bereit im Arbeitsalltag auf Englisch zu kommunizieren. Außerdem sind sie bereit für längere Dienstreisen im In- und Ausland und die Arbeit als beruflich strahlenexponierte Person unter Überwachung durch unsere Arbeitsschutzorganisation.

Unser Angebot:

  • Mitarbeit an einem neuen, innovativen Großprojekt zur Entwicklung einer beschleuniger-basierten hochbrillianten Neutronenquelle.
  • Als Vernetzungsdoktorand genießen Sie die Vorteile von zwei renommierten Instituten an einem der größten Forschungszentren Europas.
  • Ein spannendes Arbeitsumfeld auf einem attraktiven Forschungscampus, günstig gelegen im Städtedreieck Köln-Düsseldorf-Aachen
  • Unterstützung durch die hervorragende Infrastruktur eines großen, international renommierten, staatlichen Forschungszentrums
  • Promotion an der RWTH Aachen, physikalische Fakultät (Dr. rer. nat.)
  • Eine auf drei Jahre befristete Beschäftigung, Jülicher Doktorandenvertrag
  • Beginn der Tätigkeit am 01.07.2018

Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.
Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Ansprechpartner:
Gisela Roes
Institut für Kernphysik - Verwaltung
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich

E-Mail: g.roes@fz-juelich.de
Tel: 02461 61-4737

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, gerne per Email (pdf) an die angegebene Adresse unter Angabe der oben genannten Kennziffer.


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