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Master- oder Diplomarbeit: Charakterisierung eines Elektrolyseurs unter kritischen Betriebsbedingungen

Ausschreibendes Institut: IEK-3 - Elektrochemische Verfahrenstechnik
Kennziffer: D044/2014, Chemie, Chemie-Ingenieurwesen, Materialwissenschaften, Verfahrenstechnik, Maschinenbau

Mit ihrem neuen Energiekonzept legt die Bundesregierung im Sinne einer umweltschonenden, zuverlässigen und bezahlbaren Energieversorgung fest, dass die erneuerbaren Energien im Energiemix der Zukunft den Hauptanteil übernehmen sollen. Durch den Ausbau von regenerativer Energieerzeugungskapazität entstehen neue Herausforderungen hinsichtlich der Speicherung großer Energiemengen, da der zunehmende Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland zu einem rapiden Anstieg fluktuierender Energie aus Wind und Sonne im Stromversorgersystem führt. Neben elektrischen und thermischen Speichern kommt dabei der chemischen Speicherung in Form von Wasserstoff, der mittels Elektrolyse aus regenerativem erzeugtem Strom produziert wird, eine hohe Bedeutung zu.

Neben den großtechnischen Anlagen zur Erzeugung von Wasserstoff aus regenerativen Energien gibt es allerdings auch andere Nutzungsmöglichkeiten für Elektrolyseure. So kann mit Hilfe der Elektrolyse sowohl Sauerstoff erzeugt als auch unter der Bildung von Wasser verbraucht werden. Im Rahmen der Arbeit soll untersucht werden, in wie weit es möglich ist, mit Hilfe der Elektrolyse den Sauerstoffgehalt in Sauerstoff-/Stickstoffmischungen unter unterschiedlichen Randbedingungen zu beeinflussen. Dazu soll ein kleiner Versuchsstand entwickelt werden und elektrochemischen Messungen unter kritischen Betriebsbedingungen durchgeführt werden. Als Ergebnis soll ein Kennfeld entwickelt werden, das die Funktionalität unter den relevanten Betriebsbedingungen beschreibt.

Verwendete Techniken:
Elektrochemische Messungen, Polarisationskurven, Gasanalytik

Beginn: sofort

Voraussetzungen:
Hochschulstudium im Bereich Chemie, Chemie-Ingenieurwesen, Materialwissenschaften, Verfahrenstechnik oder Maschinenbau; selbständige und systematische Arbeitsweise; sehr gute Englisch- und Deutschkenntnisse

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Martin Müller
Forschungszentrum Jülich GmbH
Institut für Energie- und Klimaforschung - Elektrochemische Verfahrenstechnik (IEK-3)
52425 Jülich
Tel. : +49-2461-61 1859
E-Mail: mar.mueller@fz-juelich.de


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